Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Freibad überfüllt: Polizei muss anrücken
Nachrichten Panorama Freibad überfüllt: Polizei muss anrücken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:39 01.07.2019
Die Polizei musste am Sonntag zu einem überfüllten Freibad in Rheinland-Pfalz ausrücken. Quelle: Tilo Wallrodt/Symbol
Bad Sobernheim

Die Polizei hat die Lage in einem Freibad in Bad Sobernheim beruhigen müssen, weil sich Besucher Zutritt verschafft hatten, ohne Eintritt zu bezahlen. „Hitzestress“, diagnostizierte ein Polizeisprecher am Montag. Die Kapazität des Bads von etwa 1500 Personen sei vor dem Vorfall am Sonntag erreicht gewesen, der Bademeister hatte angeordnet, das Bad kurzzeitig zu schließen, um die Wasserqualität zu kontrollieren.

Mehr als 2000 Menschen seien zu dem Zeitpunkt wohl in dem Bad gewesen, sagte der Sprecher. „Es war schon gut überfüllt“, sagte er. Wohl auch, weil im Umfeld von Bad Sobernheim einige Schwimmbäder derzeit nicht in Betrieb seien. Eigentlich sollten auf Anweisung des Bademeisters erst wieder neue Besucher in das Bad gelassen werden, wenn Badegäste dieses verlassen hatten. Mehrere Personen seien aber einfach durch die Eingangskontrolle gegangen.

Polizei rückt mit drei Streifenwagen an

Die Polizei habe die Lage mit dem Einsatz von drei Streifenwagenbesatzungen aber schnell unter Kontrolle gehabt. „Wir konnten die Gemüter wieder ein bisschen beruhigen“, sagte der Sprecher. Das Schwimmbad konnte wenig später wieder öffnen. Anzeigen habe es keine gegeben.

Am Sonntag waren im nahen Bad Kreuznach Temperaturen von 39,3 Grad erreicht worden. Das war – bis wenig später 39,6 Grad in Sachsen-Anhalt gemessen wurden – kurzzeitig der deutschlandweite Juni-Rekord.

Lesen Sie auch:Bademeister schlagen Alarm: Freibadgäste werden immer aggressiver

Von RND/dpa

Das Gewicht war einfach zu hoch: In Stuttgart ist ein Balkon wegen eins dort aufgestellten Planschbeckens zusammengebrochen. Sechs Menschen wurden beim Sturz in vier Meter Tiefe leicht verletzt.

01.07.2019

Am Sonntag ist ein Familienvater beim Versuch, seine vier Kinder aus der Donau zu retten, von der Strömung erfasst worden. Seitdem fehlt von dem 46-Jährigen jede Spur. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann ertrunken ist.

01.07.2019

In Kalifornien hat eine Mutter ihrer zweijährigen Tochter ihr Smartphone zum Spielen überlassen. Ein paar Tage später steht ein riesiger Karton vor der Haustür der Familie.

01.07.2019