Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Monsun in Indien: 190 Todesopfer in den überfluteten Gebieten
Nachrichten Panorama Monsun in Indien: 190 Todesopfer in den überfluteten Gebieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:56 12.08.2019
Zwei indische Männer fahren mit einem Schlauchboot über eine von Wasser überfluteten Straße. Quelle: Ajit Solanki/AP/dpa
Neu Delhi

Bei den schweren Monsununwettern im Süden und Westen Indiens sind in den vergangenen Tagen 190 Menschen ums Leben gekommen. Sie ertranken in überfluteten Gebieten, wurden von Wassermassen mitgerissen oder unter Trümmern einstürzender Gebäude begraben, teilten die Katastrophenschutzbehörden am Montag mit.

Draußen warten weitere Gefahren: Krokodile

Wenn es die Menschen aus den Häusern geschafft hatten, wartete manchmal eine weitere Gefahr: Krokodile. Eines der Tiere rettete sich auf das Wellblechdach eines Hauses im Bundesstaat Kerala, wie ein Video einer indischen Nachrichtenagentur zeigt. Andere Videos zeigten, wie die Krokodile Hunde angriffen, schrieben indische Medien.

Papst Franziskus betet für die Hilfsmaßnahmen

Mehrere Hunderttausend Menschen flohen in den vergangenen Tagen vor den Fluten, viele verloren ihre Häuser. Es gab viel Hilfsbereitschaft: Eine junge Fußballmannschaft in Kerala soll vor ein paar Tagen 300 Familien gerettet haben, wie indische Medien berichteten.

Inzwischen betet auch Papst Franziskus für die Hilfsmaßnahmen, wie er über ein Telegramm des Vatikans mitteilen ließ. Er lasse den Familien der Opfer seine Anteilnahme zukommen.

Die Monsunzeit dauert bis September

Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich bis September. Zwar ist der Regen für die Landwirtschaft lebenswichtig - er richtet aber auch immer wieder großen Schaden an. Im Juli gab es Dutzende Tote in den nordöstlichen Staaten Bihar und Assam.

Lesen Sie auch: Myanmar: Schon 56 Tote nach Monsunregen

RND/dpa

Zwei betrunkene Männer sollen abseits von einem Wanderweg einen Auerhahn erschlagen haben. Sollte es keine Notwehr gewesen sein, könnte ihnen sogar eine Haftstrafe drohen.

12.08.2019

Bei der Ausreisekontrolle am Flughafen Rostock war vorerst Schluss: Eine Urlauberin hatte ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro nicht bezahlt. Daher war Haftbefehl gegen sie erlassen. Vor Ort konnte das Problem aber noch gelöst werden.

12.08.2019

Tödliches Ende einer live auf Facebook übertragenen Autofahrt: Mit hoher Geschwindigkeit kam ein Sportwagen von der Straße ab. Drei Menschen starben, darunter eine schwangere Frau und ihr dreijähriges Kind.

12.08.2019