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Panorama Polizeieinsatz im Fall Peggy aufgrund neuer Erkenntnisse
Nachrichten Panorama Polizeieinsatz im Fall Peggy aufgrund neuer Erkenntnisse
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10:22 13.09.2018
Der Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof. Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa
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Marktleuthen

Im Fall der toten Peggy hat die Polizei in Oberfranken aufgrund neuer Erkenntnisse mehrere Anwesen durchsucht. „Es gab einen umfangreichen Polizeieinsatz“, sagte Jürgen Stadter von der Polizei Oberfranken am Donnerstag zu den Durchsuchungen vom Mittwoch in Marktleuthen und Lichtenberg. Dabei seien auch Personen vernommen worden.

„Es ist derzeit niemand in Haft“

Medienberichte, wonach es auch eine Festnahme oder sogar ein Geständnis gegeben habe, dementierte der Sprecher. Es gebe keinen neuen Tatverdächtigen. „Es ist derzeit niemand in Haft.“ Details zum Einsatz wollte die Polizei am Nachmittag bekannt geben.

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Der Fall Peggy gilt als einer der spektakulärsten ungeklärten Kriminalfälle Deutschlands. Im Mai 2001 war die neun Jahre alte Schülerin im oberfränkischen Lichtenberg spurlos verschwunden. Im Juli 2016 entdeckte ein Pilzsammler zufällig ihre sterblichen Überreste im Grenzgebiet zwischen Bayern und Thüringen.

Der Fall sorgte für große Aufmerksamkeit

Der Fall sorgte immer wieder für große Aufmerksamkeit und Überraschungen. Nachdem die Suche nach Peggy zu keinem Ergebnis führte, wurde auf Hinweis von Peggys Mutter der Tatverdächtige Ulvi K. (heute 40) festgenommen und 2004 wegen Mordes verurteilt. Der geistig behinderte Mann wurde jedoch 2014 nach einem Wiederaufnahmeverfahren freigelassen.

2004: Peggy Mutter und der damals Verdächtige ", Ulfi K. Quelle: Marcus Führer dpa

Im Juli 2016 stellte sich ein Fund von DNA-Spuren des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort des getöteten Mädchens als Trugspur heraus.

Von dpa/RND/hma

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