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Was die Wahlergebnisse noch so sagen
Nachrichten Panorama Was die Wahlergebnisse noch so sagen
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15:21 28.05.2019
Die Wähler zeigten am Sonntag von Ort zu Ort ganz unterschiedliche Vorlieben. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Der Wahlsonntag ist Geschichte. Die Zahl der Mandate für die jeweiligen Parteien und Wählergruppen steht fest. Hinter diesen Endergebnissen verbergen sich aber zum Teil ganz erhebliche lokale Unterschiede im Wählerverhalten.

Das fängt mit der Beteiligung an. Die Beteiligung an der Kreistagswahl in Kyritz, Wusterhausen und den Gemeinden des Amtes Neustadt betrug alles in allem 53,4 Prozent und lag damit sogar leicht über dem kreisweiten Wert von 52,8 Prozent.

Schönermarker wollten dabei sein

Örtlich bestehen allerdings deutliche Unterschiede. Das größte Interesse an der Wahl zeigten die Schönermarker. 69,4 Prozent der Wahlberechtigten stimmten dort mit ab. Viel los war am Sonntag auch in Lellichow (68,9 Prozent) und Kantow (67,3 Prozent).

Mit 23,9 Prozent fiel in Tramnitz die Beteiligung an der Kreistagswahl am geringsten aus. Auch die Wahllokale im Kyritzer Stadtgebiet waren eher unterdurchschnittlich gut besucht. In der Kita Kunterbunt und in der Feuerwache kamen nur knapp über 30 Prozent der Wahlberechtigten.

Blankenberg ist sozialdemokratisch

Die kreisweit mit Abstand meisten SPD-Wähler gab es in Blankenberg: 63,5 Prozent der dortigen Wähler entschieden sich für die Sozialdemokraten. Die erhielten in Tramnitz und Emilienhof nicht eine Stimme.

Die CDU fand mit 37,2 Prozent im Wahllokal Neustadt/KMG regional die größte Zustimmung. Noch mehr gab es nur etwas entfernt in Gühlen-Glienicke mit 48,9 Prozent und in Babitz mit 37,4 Prozent. Das schlechteste Ergebnis fuhr die Partei in Blankenberg ein: 4,1 Prozent entsprechen dort genau einem Wähler.

In Roddahn wäre die Regierung grün

Die Linke fand in Tramnitz mit 54,5 und Tornow mit 50 Prozent den meisten Rückhalt. Übertroffen wurde das nur noch von den Zempowern mit 55,1 Prozent. Die kleeblattweit wenigsten Linkswähler gab es in Trieplatz mit 11,1 Prozent.

Das beste Ergebnis der Grünen im Landkreis lieferten die Roddahner: 48,4 Prozent von ihnen stimmten für die Partei. In Lohm waren es ebenfalls immerhin 41,4 Prozent. In Blankenberg gab es nur 4,1 Prozent.

Bork darf seit dem Sonntag als Hochburg der AfD gelten. Mit 43,5 Prozent fuhr die Partei dort ihr bestes Ergebnis im ganzen Landkreis ein. In Läsikow stimmten hingegen nur 2,9 Prozent der Wähler für die Rechtspopulisten.

Der Kreisbauernverband schnitt mit 35,9 Prozent in Trieplatz besonders gut ab, während er in Blankenberg und Tramnitz gar keine Stimme erhielt.

Gumtow ist konservativer

In der Gemeinde Gumtow wählte man einen anderen Kreistag – nämlich den Prignitzer. Die allgemeine Wahlbeteiligung lag rund um Gumtow mit 52,7 Prozent etwas unter dem Prignitzer Schnitt von 54,8 Prozent. Das mit Abstand größte Interesse an der Stimmabgabe zeigten wieder einmal die Vehliner: 78,2 Prozent von ihnen gingen zur Wahl.

Die CDU fand in Demerthin mit 49,2 Prozent die meiste Unterstützung und in Schönebeck mit 10,8 Prozent die geringste. Für die SPD reichte es in Wutike zu 17,9 Prozent und in Große Welle nur zu zwei. Die Linke fuhr in Barenthin ihr bestes Ergebnis ein: 23,3 Prozent. In Vehlin erhielt sie nur 1,8 Prozent.

Landwirte wählen Landwirte

Mit 37,7 Prozent schnitt der Bauernverband im Dorf Gumtow mit Abstand am besten ab. Sein schlechtestes Ergebnis erreichte er mit 11,5 Prozent in Wutike. Die Grünen konnten in Dannenwalde 28,3 Prozent der Wähler gewinnen. In Demerthin waren es nur 3,9.

Die AfD wurde in Schrepkow mit 25,9 und in Schönebeck mit 25,6 Prozent stärkste Kraft. Den geringsten Zuspruch erhielt sie mit 3,7 Prozent in Schönhagen.

Von Alexander Beckmann

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