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Politik Anschläge in Sri Lanka: Das sollten die Angehörigen von Reisenden jetzt wissen
Nachrichten Politik Anschläge in Sri Lanka: Das sollten die Angehörigen von Reisenden jetzt wissen
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12:36 21.04.2019
Dieses Standbild aus einem Video von Hiru TV zeigt Rettungskräfte, die nach einer Explosion Verletzte aus einer Kirche bringen. Quelle: Uncredited/Hiru TV/dpa
Berlin

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich bestürzt über die Serie von Angriffen auf Kirchen und Hotels mit mehr als 130 Toten in Sri Lanka geäußert und sie aufs Schärfste verurteilt. „Die Nachrichten aus Sri Lanka machen fassungslos. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und hoffen mit den Verletzten“, schrieb er am Sonntag auf Twitter. Am Osterfest so viel Hass zu erleben, schmerze. „Ostern ist ein Fest der Liebe, das uns lehrt: Hass unsererseits kann nie die Lösung sein.“

Weiter erklärte der SPD-Politiker: „Diese niederträchtige Tat richtete sich offenbar gezielt gegen Menschen, die sich am Ostersonntag in der Kirchen dem Gebet und der Besinnung widmeten, sowie gegen Reisende. Nichts kann die gezielte Ermordung unschuldiger Menschen rechtfertigen.“

Hinweise für die Angehörigen von Sri-Lanka-Touristen

Die deutsche Botschaft in Sri Lanka stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt und bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche betroffen sind. „Deutsche, die sich in Sri Lanka aufhalten, sollten sich von den Anschlagsorten fernhalten und den Anweisungen der Behörden Folge leisten“, riet Maas. Das Auswärtige Amt richtete einen Krisenstab ein. Besorgte Angehörige können sich unter der Telefonnummer 030-50000 melden.

In Sri Lanka sind bei Anschlägen auf Kirchen und Hotels fast 300 Menschen ums Leben gekommen.

Maas versicherte, Deutschland stehe Sri Lanka als Partner zur Seite.

Von RND/dpa

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