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Politik Maas: „Wir brauchen engen Draht nach Washington“
Nachrichten Politik Maas: „Wir brauchen engen Draht nach Washington“
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05:00 07.05.2019
„Praktisch alle internationalen Großthemen und Konflikte lassen sich nur im Dialog mit den USA bearbeiten und lösen“: Außenminister Heiko Maas (links) bei seinem Antrittsbesuch bei US-Außenminister Mike Pompeo im Mai 2018 in Washington. Quelle: Andrew Harnik/dpa
Berlin

Vor dem Berlin-Besuch seines US-Amtskollegen Mike Pompeo setzt Bundesaußenminister Heiko Maas auf einen engen Schulterschluss mit der Trump-Regierung. „Praktisch alle internationalen Großthemen und Konflikte lassen sich nur im Dialog mit den USA bearbeiten und lösen“, sagte der SPD-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Wir brauchen den engen Draht nach Washington. Deshalb haben wir ein vitales Interesse daran, bei den dringenden internationalen Fragen eng mit den Amerikanern zusammenzuarbeiten und die europäische Position zu vertreten“, betonte Maas.

Kein Mangel an Gesprächsthemen

Die Liste der Themen, die Maas am Dienstagnachmittag mit Pompeo besprechen will, ist lang. „Wir werden über die Lage in der Ukraine, in Venezuela, in Iran und in Syrien sprechen. Zu den wichtigen Themen gehören auch unser Verhältnis zu Russland und China“, sagte der Bundesaußenminister. „Es ist gut, dass Mike Pompeo heute im Auswärtigen Amt ist, damit wir uns zu diesen Themen abstimmen können.“

Das deutsch-amerikanische Verhältnis war schon besser

Pompeo reist am Dienstag zum ersten Mal als US-Außenminister nach Berlin. Am späteren Nachmittag trifft er Maas, am Abend dann Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Das Verhältnis zwischen der Bundesregierung und der US-Regierung gilt als angespannt. So warf US-Präsident Donald Trump Deutschland immer wieder zu geringe Rüstungsausgaben und unfaire Handelspraktiken vor. Auch beim deutsch-russischen Gaspipeline-Projekt Nordstream 2 liegen Berlin und Washington überkreuz.

Lesen Sie auch: Die Erwartungen an den Pompeo-Besuch sind groß

Von Marina Kormbaki/RND

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