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Wirtschaft Piëchs Ehefrau darf nicht mehr heiraten - sonst verliert sie seine Millionen
Nachrichten Wirtschaft Piëchs Ehefrau darf nicht mehr heiraten - sonst verliert sie seine Millionen
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15:08 28.08.2019
Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech, und seine Frau Ursula Piech. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hannover

Ferdinand Piëch hat sein Milliarden-Erbe schon vor Jahren geregelt. Das Firmenvermögen des ehemaligen VW-Bosses fließt demnach in zwei österreichische Privatstiftungen. Das berichtete der "Focus" bereits 2010. Zu seinen Lebzeiten hatte Piëch das alleinige Sagen über sein Imperium. Diese Funktion soll nun seine vierte Ehefrau einnehmen: Ursula Piëch. Doch der Patriarch hat in gewisser Weise noch immer die Kontrolle.

Denn die Postion seiner Gattin ist an eine klare Bedingung gebunden. Sollte sie wieder heiraten, verliert sie nicht nur den Vorsitz, sondern auch ihren Sitz im Stiftungsbeirat. Laut "Focus" hat Piëch auch seine Kinder unterschiedlich berücksichtigt - das sei in der 38-seitigen Stiftungsurkunde klar geregelt. Seine ehelichen Nachkömmlinge bekommen in den Stiftungen jeweils zwei feste Sitze und sind damit deutlich besser gestellt, als seine Kinder aus anderen Verbindungen. Sie bekommen nur einen Sitz und – damit weniger Macht.

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Zudem ist ein Verkauf seiner Firmenanteile durch die Erben praktisch kaum möglich. Die Stiftungssatzung regelt auch hier den Ablauf. Nur wenn Vorstand, Beirat und neun Kinder zustimmen, lässt sich der Nachlass versilbern.

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Piëchs Ehefrau Ursula schrieb in der Mitteilung zum Tod ihres Mannes: „Das Leben von Ferdinand Piëch war geprägt von seiner Leidenschaft für das Automobil und für die Arbeitnehmer.“ Ihr Mann sei bis zuletzt ein begeisterter Ingenieur und Autoliebhaber gewesen. Die Beisetzung finde im engsten Familienkreis statt.

Weiter hieß es, Piëch hinterlasse eine große Familie mit 13 Kindern und mehr als doppelt so vielen Enkelkindern. In früheren Medienberichten war häufig von 12 Kindern die Rede gewesen. Auf Nachfrage dazu verwies Anwalt Christian Schertz am Dienstag lediglich auf die Mitteilung der Witwe.

Von Alexander Krenn/RND

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