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Wirtschaft Tankexperte warnt: Niedrige Spritpreise sind nicht von Dauer
Nachrichten Wirtschaft Tankexperte warnt: Niedrige Spritpreise sind nicht von Dauer
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19:30 02.09.2019
Die Tankpreise sind im August deutlich gesunken - doch das wird nicht so bleiben. Quelle: Frank May/dpa

Für Autofahrer war der August ein guter Monat: „Gegenüber Mai, dem bisher teuersten Tankmonat 2019, rutschte der Preis pro Liter Super E10 um etwa zehn Cent, pro Liter Diesel um sechs Cent“, sagte Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, der „Bild“-Zeitung.

Das bestätigt auch der ADAC: Autofahrer in Deutschland konnten diesem zufolge den dritten Monat in Folge billiger tanken. Laut der monatlichen Marktauswertung des ADAC kostete ein Liter Super E10 im August im Bundesdurchschnitt 1,412 Euro und damit 3,6 Cent weniger als im Juli. Diesel verbilligte sich gegenüber dem Vormonat um 1,1 Cent auf durchschnittlich 1,241 Euro je Liter.

Tanken ist damit im Bundesmittel günstiger als im August 2018. Die Durchschnittspreise für Super E10 liegen dabei erstmals seit Februar unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Jahreshöchststand im Mai ergibt sich bei Super E10 ein Rückgang je Liter um knapp 10 Cent, bei Diesel um gut 6 Cent.

Nach Angaben der „Bild“ war das Tanken im August in Bremen am günstigsten. Der Liter Super E10 schlug dort durchschnittlich mit 1,3664 Euro zu Buche. Auf die Plätze zwei und drei kamen Bochum (1,3773 Euro) und Dortmund (1,3781 Euro). Beim Diesel landete Bonn nach Bremen auf Platz zwei, Bochum belegte den dritten Rang.

Keine Eskalation am Golf

Hintergrund ist laut Bock, dass sich die Lage auf dem Ölmarkt entspannt hat. So ist der Preis für Rohöl nach einem zwischenzeitlichen Hoch wegen der Eskalation am Golf von Oman gefallen – der Iran hatte dort britische Tanker gekapert.

Doch ein anderer Konflikt besorgt Bock: Zumindest der USA-China-Konflikt erhält im September wieder Auftrieb – zum Monatsbeginn sind neue Strafzölle auf beiden Seiten in Kraft getreten. Das könnte die Rohölpreise weiter klettern lassen.“

Von Christoph Höland/RND

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