Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Regional 190 zusätzliche Flüge nach Mallorca im Sommerprogramm
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional 190 zusätzliche Flüge nach Mallorca im Sommerprogramm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:48 23.03.2017
Während die Passagierzahlen für Ziele in der Türkei zurückgehen, sieht Airport-Chef Johannes Jähn die kommenden Märkte in Marokko und Portugal. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Schkeuditz

Das Warten und Hoffen geht weiter. Eigentlich sollte die von Pakistan International Airlines (PIA) angekündigte neue Verbindung von Karachi über Leipzig/Halle nach New York und zurück schon längst in Betrieb sein. Zunächst wurden die Verzögerungen mit dem schwierigen Genehmigungsverfahren begründet. „Das war schon sehr kompliziert und hat daher länger gedauert als gedacht“, sagte Johannes Jähn, Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG und zugleich Primus am Airport Leipzig/Halle, am Donnerstag.

Flugzeuge sind Mangelware

Inzwischen liegt die Erlaubnis vor. Doch im Sommerflugplan des Schkeuditzer Flughafens, der am Sonntag in Kraft tritt, ist von der erstmaligen Direktverbindung zwischen der Sachsen-Metropole und der US-Weltstadt nichts zu lesen. „Es fehlt noch das entsprechende Fluggerät“, berichtete Jähn. Flugzeuge sind Mangelware, die gegenwärtigen also komplett verplant. Die Pakistani wollen zudem mit einer neuen Maschine (Airbus A 330) in Leipzig/Halle an den Start gehen. Die Vorlaufzeit, um die Route einzurichten und in die Flugpläne einzupassen, beträgt laut Jähn vier bis sechs Wochen. „Im April wird das also nichts.“ Aber noch im ersten Halbjahr soll es dann endgültig losgehen. Geplant sind zwei Verbindungen pro Woche.

Moskau und Larnaca im Sommerflugplan

Aber auch ohne die Asiaten gibt es Neuerungen im Sommerflugplan. Moskau wird nach zweieinhalbjähriger Pause wieder angesteuert, neu ist Larnaca auf der Mittelmeerinsel Zypern. Größter Urlaubs-Flieger – der touristische Verkehr steuert in Leipzig/Halle zwei Drittel  zum Passagieraufkommen bei – ist Condor mit 43 Starts und Landungen pro Woche. Der Rückzug der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin aus dem Tourismus stört Jähn letztlich nicht. Niki Luftfahrt übernimmt das Mallorca-Programm. „Somit fällt durch den Wechsel der Anbieter kein Ziel aus dem Flugplan“, sagte Jähn. Darüber hinaus werde das Mallorca-Angebot durch bis zu sieben wöchentliche Trips der Lufthansa-Tochter Eurowings ergänzt. Unterm Strich sind in der Sommersaison 190 zusätzliche Flüge auf die Lieblingsinsel der Deutschen im Programm – also insgesamt 800, 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Gesamtangebot von Schkeuditz aus umfasst wie 2015 Ferienziele, Metropolen und Drehkreuze in 18 Länder.

Der oberste Schkeuditzer Flugfachmann zeigte sich gedämpft zuversichtlich, dass es mit den Passagierzahlen wieder aufwärts gehen wird. Im vorigen Jahr gab es einen Rückgang um 5,6 Prozent auf 2,192 Millionen Gäste. Der Jahresbeginn war positiv. Im Januar habe es 2,8 Prozent mehr Passagiere gegeben, im Februar ein Plus von 1,9 Prozent. Optimistisch stimmt Jähn die langsame Erholung der Urlaubsziele Ägypten und Tunesien. „Wir spüren weiterhin eine große Nachfrage nach den Balearen und den Kanaren.“ Kommende Märkte seien Marokko und Portugal.
Sorgenvoll betrachtet Jähn die Entwicklung in der Türkei. Der Passagier-Rückgang des Vorjahres (von 240 000 auf  153 000) setzte sich im Januar und Februar fort: Da betrug das Minus 50 Prozent.

Von Ulrich Milde

Dem öffentlichen Regionalverkehr in Sachsen stehen möglicherweise Warnstreiks bevor. Die Gewerkschaft Verdi drohte am Mittwoch mit Arbeitsniederlegungen, wenn die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag für die Beschäftigten regionaler Verkehrsunternehmen kein neues Angebot vorlegen.

15.03.2017

In Sachsen ist die Zahl der Insolvenzverfahren im vergangenen Jahr gesunken. Mit 1025 Fällen wurden die meisten Insolvenzen in Leipzig gemeldet, die wenigsten Verfahren gab es im Landkreis Schweiz-Osterzgebirge.

15.03.2017

Der Betrug war von langer Hand vorbereitet und mit immer neuen Lügen gespickt. Am Ende sind zwei Gesellschafter der Leipziger Unister-Gruppe tot und das Unternehmen muss Insolvenz anmelden.

07.03.2017