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Wirtschaft Regional Leipzig diskutiert: Was bringt uns Europa?
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11:13 16.11.2019
EU-Bürgerdialog im Neuen Rathaus. Am Thementischs diskutieren Leipziger mit dem Europaabgeordneten Peter Jahr (CDU) sowie Thomas Michel (Sächsische Staatskanzlei) und Stadträtin Katharina Krefft (Bündnis 90/Die Grünen). Quelle: Europa-Union Deutschland e.V.
Leipzig

Bürger und Politiker miteinander ins Gespräch bringen – das war das Ziel des Bürgerdialogs der überparteilichen Europa-Union Deutschland im Neuen Rathaus. Das Thema Europa bietet viel Diskussionsstoff, sagt Katharina Wolf, Landesvorsitzende des Vereins. Was hat Sachsen von der Europäischen Union (EU)? Und was hat die EU von Sachsen?

Sachsen ist EU-Nettoempfänger

Eine ganze Menge, das wurde im Laufe des Abends deutlich. Wer hätte gedacht, dass Sachsen auf die Region gerechnet ein Nettoempfänger von EU-Geldern ist? Unzählige Schulen, Brücken und soziale Maßnahmen wurden und werden von Europäischen Fonds mitfinanziert. Auf der anderen Seite bringt der Freistaat beispielsweise über den Ausschuss der Regionen seine Positionen in die europäische Gesetzgebung ein. „Die EU legt Wert darauf, dass die Regionen einbezogen werden und das ist auch gut so“, bekräftigte der Europaparlamentarier Peter Jahr (CDU). Europa profitiert aber auch von den Innovationen, die Sachsen hervorbringt, ergänzte Thomas Michel von der Sächsischen Staatskanzlei. Auch die Sächsische Handwerkskunst werde hochgeschätzt, zum Beispiel in Großbritannien.

Britisches Pfund wertet ab – Probleme für heimische Betriebe

Jedoch würde der Brexit die gute Zusammenarbeit schwieriger machen, denn bereits jetzt habe die Abwertung des Pfunds negative Auswirkungen auf die heimischen Betriebe. Die Stimmen aus dem Publikum zeigten, dass es in der EU nicht allein um Geld und Wirtschaft geht, sondern auch um die europäischen Werte und ein Gemeinschaftsgefühl. Erlebt haben das viele Teilnehmer bei Schulaustauschen, Partnerschaftsfahrten und Erasmus-Semestern in anderen EU-Ländern. Die Leipziger Stadträtin Katharina Krefft (Bündnis 90/Die Grünen) berichtete von der für beide Seiten bereichernden Verwaltungspartnerschaft mit Birmingham und den vielen Städtepartnerschaften, die Leipzig pflegt. Johanna Kamin, Vorsitzende des Jugendverbandes JEF Sachsen, lud dazu ein, die Diskussionen und den Europaspirit des Abends bei der Europa-Union Sachsen und er JEF Sachsen weiter einzubringen. Der nächste gemeinsame Leipziger Stammtisch findet am 26. November ab 19 Uhr im Café Telegraph statt.

Von lvz

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