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22:10 07.06.2019
Etwa 500 Beschäftigte des Einzelhandels in Sachsen und Thüringen sind am Freitag dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt – zum Beispiel bei Edeka in Leipzig. (Symbolbild) Quelle: Christophe Gateau/dpa
Leipzig/Erfurt

Etwa 500 Beschäftigte des Einzelhandels in Sachsen und Thüringen sind am Freitag dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Sie wollten damit ihrer Forderung nach mehr Lohn Nachdruck verleihen, wie Verdi mitteilte. Unter anderem legten Mitarbeiter von Ikea und mehreren Kaufland-Filialen in Erfurt sowie von Edeka in Leipzig die Arbeit nieder.

Verdi fordert für die 256.000 Beschäftigten im Einzelhandel von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sieben Prozent mehr Lohn. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zehn Monaten haben und allgemeinverbindlich sein. Das Angebot der Arbeitgeber mit Erhöhungen von 1,5 Prozent in 2019 und 1 Prozent in 2020 ist laut Verdi keine Grundlage für Verhandlungen.

„Streiks sind grundsätzlich nicht angenehm“, sagte Knut Bernsen, Landesgeschäftsführer der Handelsverbände Thüringen und Sachsen-Anhalts, zu den Auswirkungen des Ausstands. Da die Arbeitgeber bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein Angebot gemacht hätten, halte er die Warnstreiks für eine unangebrachte Eskalation, auch wenn Streik natürlich ein grundgesetzlich geschütztes, legitimes Mittel sei. Die von der Gewerkschaft Verdi angestrebte Erklärung zur Allgemeinverbindlichkeit eines Tarifvertrags werde von den Verbänden abgelehnt.

Von LVZ

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