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Wirtschaft Regional Verhandlungen über Zukunft der Mifa-Beschäftigten auf Zielgerade
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20:14 28.02.2017
Mitarbeiter montieren Fahrräder in der mitteldeutschen Fahrradfabrik (Mifa) Quelle: dpa
Sangerhausen

Beim insolventen Fahrradbauer Mifa im Süden Sachsen-Anhalts gehen die Verhandlungen zur Zukunft Hunderter Mitarbeiter auf die Zielgerade. Am Donnerstag soll es einen Schlichtungstermin für die Sozialauswahl der Beschäftigten geben, die nicht bei Mifa bleiben können, wie ein Sprecher der IG Metall in Halle sagte. Dann werde es eine endgültige Einigung geben. Parallel wird darüber verhandelt, eine Transfergesellschaft einzurichten. Damit soll verhindert werden, dass Beschäftigten gekündigt werden muss. Am Dienstag lief die Absicherung der Löhne über das dreimonatige Insolvenzgeld aus. Es wird erwartet, dass das Gericht am Mittwoch das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Produktion bei dem Fahrradhersteller mit der mehr als 100-jährigen Tradition wird fortgesetzt, wie ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Lucas Flöther sagte. Das Unternehmen habe bereits so viele Aufträge, dass es bis Mai kostendeckend arbeiten könne. Aktuell würden wöchentlich 4000 Räder gefertigt. Rund 250 der 520 Jobs sollen erhalten bleiben. Die parallele Suche nach Investoren laufe gut, hieß es.

Mifa hatte zu Jahresbeginn zum zweiten Mal binnen knapp eineinhalb Jahren Insolvenz angemeldet. Damals war der Betrieb vom Unternehmer Heinrich von Nathusius gerettet worden.

LVZ

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