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23:38 14.03.2019
Für Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) ist die Energieversorgung in Sachsen sicher. Quelle: dpa
Dresden

Die Energieversorgung in Sachsen ist nach Ansicht von Wirtschaftsminister Dulig (SPD) sicher. Gerade in der Diskussion um den schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohle sei die Versorgungssicherheit eines der wichtigsten Argumente, betonte der Minister am Donnerstag bei einer Debatte im Landtag. Noch reichten die erneuerbaren Energien nicht aus, um den Bedarf zu decken. Angesichts des bevorstehenden Umbruchs im „Braunkohle-Land“ müsse Sachsen aber seine energie- und klimapolitischen Strategien weiterentwickeln, so Dulig. Bisher habe sich die Koalition nicht auf ein gemeinsames Ziel verständigen können.

Die Grünen warfen der CDU unterdessen vor, ein neues Energie- und Klimaprogramm zu blockieren und forderten eine klare Strategie für den Ausbau erneuerbarer Energien. In Sachsen komme der Strom heute zu 75 Prozent aus Braunkohle. Um die Energiewende zu schaffen, müssten Solar- und Windparks ausgebaut werden, hieß es.

Für eine Energiewende sei zudem mehr Akzeptanz der Bürger nötig, mahnte Dulig. „Alle finden die Energiewende gut, viele wollen Strom aus erneuerbaren Energien – aber Windräder, Erdkabel und auch Freileitungen – die will man nicht in seiner Nachbarschaft akzeptieren.“ Für mehr Verständnis zu sorgen, sei eine wichtige Aufgabe, so der Minister. Dabei könnten auch grüne Umweltverbände helfen, hieß es.

Von LVZ

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