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13:00 09.11.2019
Die Gewinner und Finalisten des diesjährigen EY Public Value Awards auf der Bühne der Leipziger Kongresshalle am Zoo. Quelle: Philipp Kirschner für EY
Leipzig

Das Startup „iuvando Health“ hat den EY Public Value Award der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) gewonnen. Das Jungunternehmen aus Mannheim konnte sich in Leipzig vor rund 300 geladenen Gästen beim Finale durchsetzen. Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten „besser zuhause“ (Hamburg) und „EnlightAID“ (Oslo). Die Norweger von EnlightAID konnte sich auch den Publikumspreis sichern.

Die Finalisten mussten vor einer Jury und dem Publikum in kurzen Präsentationen ihr Unternehmen und seinen Beitrag zum Gemeinwohl vorstellen. EY vergibt den Preis in Kooperation mit der HHL Leipzig Graduate School of Management.

138 Bewerbungen für den 4. Public Value Award

Insgesamt hatten sich 138 Start-ups für den 4. Public Value Award beworben. Mit dem Award möchte EY den Beitrag von Start-ups zum Gemeinwohl sichtbar machen. Als Teil des eigenen Unternehmensleitbildes „Building a better working world“ hat EY das Thema Public Value auch in seine eigene Beratungsarbeit integriert und berät dazu beispielsweise junge Unternehmen im Rahmen der EY Start-up-Initiative.

Mehr Innovation, Nachhaltigkeit und Mut

Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung EY Deutschland, sagt: „Wir brauchen mehr denn je innovative, nachhaltige und mutige Lösungen, die unsere Gesellschaft voranbringen. Ich bin stolz darauf, dass wir auch im vierten Jahr des Wettbewerbs wieder Unternehmen auszeichnen können, die Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen.“

Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung EY Deutschland, auf der Bühne der Award-Zeremonie. Quelle: Philipp Kirschner für EY

Markus T. Schweizer, Managing Partner Strategic Solutions bei EY für Deutschland, Österreich und die Schweiz und Jury-Vorstand sagt: „Die Finalisten und Sieger des EY Public Value Awards for Start-ups sind nicht nur innovative Jungunternehmer, sondern leisten auch einen spürbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie helfen bei der Lösung der brennendsten Probleme unserer Zeit und erzeugen so Gemeinwohl, das über den wirtschaftlichen Erfolg des jeweiligen Geschäftsmodells hinausgeht.“

Juryvorstand Markus T. Schweizer von EY GSA lobte den spürbaren Beitrag der Award-Sieger und –Platzierten für die Gesellschaft. Quelle: Philipp Kirschner für EY

Award-Zeremonie bleibt weiterhin in Leipzig

Die Zukunft des EY Public Value Awards sieht Huberth Barth auch weiterhin in Leipzig. „Im kommenden Jahr können wir hier ein kleines Jubiläum feiern, wir verleihen unseren Award dann zum fünften Mal. Wir sehen die Preisverleihung auch in den kommenden Jahren fest mit dem Standort Leipzig verbunden“, so der der EY-Deutschland-Chef gegenüber der LVZ-Wirtschaftszeitung. „Wir sind sehr zufrieden mit der Partnerschaft und der Zusammenarbeit mit der HHL Leipzig Graduate School of Management und unseren vielen anderen Partnern hier vor Ort.“

Die Gewinner des EY Public Value Awards 2019:

Platz 1: iuvando Health GmbH (Mannheim)

„iuvando Health“ hat eine digitale Plattform für Krebspatienten entwickelt, auf der sie sich über innovative Therapien im Rahmen klinischer Studien informieren können. Das Ziel ist es, neue Therapieverfahren bereits während der klinischen Erprobung für alle Krebspatienten erreichbar zu machen und so die Möglichkeiten der Behandlung zu erweitern.

Dr. Benjamin Hanfstein und Dr. Mridul Agrawal (m.) nehmen die Glückwünsche zum ersten Platz beim EY Public Value Award 2019 von Dr. Justus von Grone (r.) entgegen. Quelle: Philipp Kirschner für EY

Platz 2: besser zuhause (Hamburg)

„besser zuhause“ will älteren, pflegebedürftigen Menschen ein Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Das Unternehmen hilft ihnen dabei, das Wohnumfeld zu verbessern und barrierefrei zu gestalten und unterstützt zusätzlich bei der Antragstellung des Zuschusses der Pflegekasse.

Das Team von „besser zuhause“ mit Prof. Timo Meynhardt von der HHL (l.) und Markus T. Schweitzer von EY GSA (r.) sowie Laudatorin Dr. Kathrin Weiß. (2.v.r.). Quelle: Philipp Kirschner für EY

Platz 3 und Publikumspreis: EnlightAID (Oslo, Norwegen)

Nach UNO-Angaben gehen 30 Prozent der Spendengelder für humanitäre Hilfe durch Korruption verloren. „EnlightAID“ will sich damit nicht abfinden und hat eine Technologie entwickelt, die den Fluss von Spendengeldern in Echtzeit verfolgt und so vom Moment der Spende bis hin zur konkreten Verwendung der Mittel verfolgt. Dadurch wird der Einsatz bereitgestellter Mittel transparent.

Verónica Celis Vergara, Gründerin von EnlightAID, freut sich über Rang Drei und den Publikumspreis beim EY Public Value Award. Clemens Schülke, Amtsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, gratuliert. Quelle: Philipp Kirschner für EY

Von LVZ-Wirtschaftszeitung / frs

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