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Wissen Aus dem Labor: Neu gezüchtete Korallen für das Great Barrier Reef
Nachrichten Wissen Aus dem Labor: Neu gezüchtete Korallen für das Great Barrier Reef
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06:01 03.07.2019
Ein Foto aus dem November 2016 zeigt geschädigte, gebleichte Korallen am Zenith Reef im nördlichen Great Barrier Reef. Quelle: Greg Torda/ARC Centre of Excelle
Canberra

Rettungsversuch für das weltgrößte Korallenriff vor Australiens Ostküste: Wissenschaftler haben am Great Barrier Reef erste im Labor herangezüchtete Korallen eingesetzt, wie das staatliche Forschungsinstitut für Meereswissenschaften AIMS am Dienstag mitteilte. Mit der neuen Korallen-Generation sollen demnach die Widerstandskraft der Tiere gegen steigende Wassertemperaturen gestärkt und weitere Korallenbleichen verhindert werden.

Dafür seien Korallen des wärmeren nördlichen Teils des Riffs mit derselben Art des kühleren mittleren Teils gekreuzt worden, erläuterte das Australian Institute of Marine Science (AIMS). Das mehr als 2300 Kilometer lange Riff war 2016 und 2017 von sogenannten Korallenbleichen betroffen, vermutlich wegen überhöhter Temperaturen infolge des Klimawandels. Rund 30 Prozent der Korallen verendeten.

Bereits hunderte Korallen getestet: „Vielversprechend“

Bei einer Bleiche sterben winzige Algen ab, die mit den Korallen in einer Lebens- und Nahrungsgemeinschaft (Symbiose) leben. Wenn die Korallenbewohner sterben, wird das helle Korallenskelett sichtbar. Wenn eine solche Bleiche länger andauert, sterben die Korallen ganz. Der südliche Teil des Riffs ist dank der kühleren Wassertemperaturen bislang weitgehend intakt geblieben.

In einer ersten Testphase seien hunderte im Labor herangezüchtete Baby-Korallen im März im Riff eingesetzt worden und hätten überlebt, teilte das Institut weiter mit. Dies sei vielversprechend, hieß es. Das sogenannte Assisted-Gene-Flow-Projekt sei eines von mehreren, mit denen die Behörde die Korallen widerstandsfähiger gegen steigende Wassertemperaturen in den kommenden Jahrzehnten machen wolle, sagte Line Bay, eine Forscherin des Instituts.

Lesen Sie hier:Kaum noch neue Korallen im Great Barrier Reef

Von RND/dpa

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