Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wissen Spinnen im Haus: So lassen sie sich am besten einfangen
Nachrichten Wissen Spinnen im Haus: So lassen sie sich am besten einfangen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:21 16.10.2019
Auf der A5 hat es am Freitagmorgen wegen einer Spinne einen Unfall gegeben. (Symbolbild)

Wenn sich eine Spinne in das traute Heim einschleicht und ihren Platz an einer Wand oder einer lauschigen Ecke einnimmt, ist das sicher nicht jedem recht. Aber der unverhoffte Gast ist ein nützliches Tier und vielen ist es unangenehm, sie einfach zu zerquetschen. Darum gibt es ein paar bewehrte Tricks, um sie sicher wieder ins Freie zu bringen. So können die Achtbeiner ihren Weg unbeschadet fortsetzen, während der heimische Friede bewahrt bleibt.

Warum die Spinnen fangen statt töten?

Die Spinnen nehmen eine überaus relevante Rolle im Ökosystem ein. Sie jagen Insekten und sind daher wichtig für eine natürliche Kontrolle der Population. Daher gelten sie auch als wichtig für die Landwirtschaft. Findet nun eine Spinne ihren Weg in bewohnte Räumlichkeiten, sollte lieber ein Glas zur Hand genommen werden, als ein Staubsauger.

Lesen Sie auch: Spinnen im Haus vertreiben: Diese Mittel helfen wirklich

Spinnen mit einem Glas fangen

Das klassische Fangen einer Spinne in einem Glas ist seit jeher ein bewehrter Trick. Dabei kann jede Art von Gefäß zum Einsatz kommen. Um sicher zu gehen, dass das Tier dabei nicht verletzt wird, bietet sich aber ein durchsichtiges Glas oder eine Schale an. Das Weiteren ist ein flacher, fester Gegenstand nötig. Zum Beispiel eine Postkarte, ein Stück Pappe oder eine Mappe.

Das Gefäß wird vorsichtig über der Spinne platziert, ohne dabei eines der Beine einzuklemmen. Daraufhin wird beispielsweise ein Postkarte unter das Gefäß geschoben, sodass sie darauf krabbelt und die Öffnung geschlossen ist. Nun kann das Tier problemlos ins Freie gebracht werden.

Einen Spinnenfänger zu Hand nehmen

Die Anschaffung eines Spinnenfängers ist eine besonders komfortable Methode. Ein Spinnenfänger ist ein handliches Gerät, mit dem eine Spinne oder auch Insekten lebend gefangen und transportiert werden können. Die meisten lassen sich mit einer Hand halten und sind schnell griffbereit, um die flinken Tiere zu erwischen. Diese Investition lohnt sich besonders, wenn ein Haus oder eine Wohnung regelmäßigen Besuch von Spinnen erlebt.

Spinnen vertreiben: Diese Hausmittel helfen

Mit der Hand oder dem Kehrblech Spinnen fangen

Fast alle Spinnenarten in Deutschland sind vollkommen ungefährlich. Daher können die achtbeinigen Besucher auch einfach mit der Hand gefangen werden. Sie an den Beinen zu packen, ist dabei aber der falsche Weg. Die Spinne sollte ruhig auf die Handfläche geschubst werden. Dann ist die Hand mit ausreichendem Raum für das Tier zu schließen.

Wenn diese Möglichkeit zu nahen Kontakt mit der Hausspinne bedeuten sollte, kann auch ein einfaches Kehrblech helfen. Dabei muss die Spinne lediglich möglichst behutsam auf das Blech gefegt und nach draußen gebracht werden.

Mit einer Plastikflasche Spinnen fangen

Ein weiterer sehr praktischer Trick ist das Einsaugen einer Spinne mit einer Plastikflasche. Das Ganze ist denkbar einfach. Die Plastikflasche wird zusammengedrückt und die Öffnung vorsichtig über der Spinne platziert. Der so entstandene Unterdruck sorgt dafür, dass das Tier eingesaugt wird. Nun kann sie einfach hinaus gebracht werden.

Staubsauger töten Spinnen!

Eine uneingeladene Spinne mit dem Staubsauger einzusaugen, ist einfach. Aber die Chance, dass das Tier dies überleben, ist extrem gering. Und unbeschadet übersteht sie diese Tortur auf keinen Fall. Daher ist der Griff zum Sauger tunlichst zu vermeiden. Wer seine Angst vor der Spinne nicht überwinden kann und nicht imstande ist die Spinne einzufangen, für den haben wir hier ein paar Tipps um Spinnen zu vertreiben und fernzuhalten: Spinnen vertreiben: Die besten Tipps gegen Spinnen im Haus.

Lesen Sie auch: Acht Fakten über Spinnen

RND

Es muss nicht immer Chemie sein. Wenn man seine Sachen selbst färben möchte, geht das auch mit Pflanzenfarben. Von Adlerfarn bis Speisezwiebel: Die Natur hält jede Menge Material zum Färben von Stoffen bereit.

16.09.2019

„Let’s talk about sex, baby" – oder lieber nicht? Dass die Deutschen immer weniger Sex haben, ist seit dem neu erschienenen „Freizeit-Monitor 2019″ bekannt. Wissenschaftler erklären, inwiefern die zunehmende Smartphone-Nutzung und beruflicher Stress schuld sein könnten und wie viel Sex „richtig" ist.

16.09.2019

Nicht nur Alkohol und Nikotin können abhängig machen, sondern auch Computerspiele und Soziale Medien. Auf dem Deutschen Suchtkongress in Mainz diskutieren Experten über die aktuelle Lage.

16.09.2019