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Altenburg 15 Bewerber für Altenburger Stadtrat: Linke wollen Bürger stärker beteiligen
Region Altenburg 15 Bewerber für Altenburger Stadtrat: Linke wollen Bürger stärker beteiligen
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18:06 26.03.2019
Die Linke zieht in Altenburg mit 15 Kandidaten in den Kampf um Stadtratsmandate. (Symbolbild) Quelle: dpa
Altenburg

Der Altenburger Ortsverband der Partei Die Linke geht mit 15 Kandidaten in den Kampf um die Stadtratsmandate. Bei der Auswahl dieser habe der Ortvorstand viel Wert auf eine gute Mischung von neuen Gesichtern und alten Hasen gelegt, teilte die Fraktionsvorsitzende des Stadtrats, Kati Klaubert, am Dienstag mit. Sie selbst führt die Liste an, auf der mit Jörg Jablonowski und Andreas Huhn zwei Wahlaltenburger folgen.

Ex-Bildungsministerin und frühere Landrätin dabei

Darüber hinaus stehen mit der früheren Thüringer Bildungsministerin Birgit Klaubert und Ex-Landrätin Michaele Sojka zwei gestandene Politik-Profis auf der Liste. Bis auf Ina Plöttner und Andreas Schmidt stellt sich zudem die aktuelle Stadtratsfraktion komplett zur Wiederwahl. Ziel der Linken ist „ein lebens- und liebenswertes Altenburg“ mitzugestalten. Ganz konkret will man das in den Bereichen Stadtentwicklung, Barrierefreiheit, Bildung und Kultur, Demokratie und Bürgerbeteiligung sowie Kommunalfinanzen.

Bürgerservice und -haushalt sowie soziokulturelles Zentrum

Bei Letzterem bringt man die Idee eines Bürgerhaushalts aufs Tableau und zeigt sich bei der Fraktionsarbeit, die man weiterhin für jeden zugänglich gestaltet, offen. „Stadtentwicklung heißt für uns auch, die Stadt bürgerfreundlich zu gestalten und endlich den lang geplanten Bürgerservice einzurichten und die verschiedenen Anlaufpunkte der Verwaltung zu konzentrieren“, erklärte Kati Klaubert darüber hinaus. „Eine barrierearme oder gar barrierefreie Stadt ist eine familienfreundliche und lebenswirkliche Stadt für alle Generationen.“ Da Bildung und Kultur für die Linke „notwendige Lebensmittel“ sind, will man zudem ein soziokulturelles Zentrum mitten in der Stadt, etwa im Ernestinum, voranbringen. Darin könnte auch die städtische Bibliothek ihren Platz finden.

Auf der Liste stehen: 1. Kati Klaubert, 2. Jörg Jablonowski, 3. Andreas Huhn, 4. Dr. Birgit Klaubert, 5. Barbara Plötner, 6. Fabian Hoemcke, 7. Sylvia Kluge, 8. David Müller, 9. Michaele Sojka, 10. Harald Stegmann, 11. Birgit Müller- Neumann, 12. Wolfgang Böhm, 13. Ute Stummer, 14. Mandy Eißing, 15. Madeleine Beyer.

Von Thomas Haegeler

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