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Altenburg 51. Session des Niederhainer Karnevalsclubs kam wieder großartig an
Region Altenburg 51. Session des Niederhainer Karnevalsclubs kam wieder großartig an
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18:00 20.02.2017
Bunt und närrisch als Bienen und Käfer unterwegs: Die Tanzeinlagen waren auch in diesem Jahr beim Fasching in Niederhain wieder ein Augenschmaus. Quelle: Nicole Rathge-Scholz
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Niederhain

Von Jahr zu Jahr steigert sich die Stimmung beim Karneval in Langenleuba-Niederhain. Schwingende Hüften, Zugaberufe, tosender Applaus, Mitsingen und einfach nur Spaß haben – so ging es am Samstag wieder hoch her im Saal der Straßenschänke. Zum 51. Mal luden die Mitglieder vom Niederhainer Karnevalsclub zur großen Party ein. Und bereits seit November trainieren die 40 Mitglieder des Vereins intensiv.

„Wir haben an uns selbst einen hohen Anspruch. Jeder will sich gut darstellen und gibt sich umso mehr Mühe“, verrät Präsident Carsten Helbig und ist stolz auf seine Karnevalisten. Das diesjährige Prinzenpaar, welches gerade die erste Klasse besucht, sind Collin & Annabell, die auch in diesem Jahr wieder das Programm eröffneten. Die dreistündige Darbietung kam auch diesmal wieder super an. Und die Mitglieder hatten während der Tanzpausen Gelegenheit, die Kulissen umzubauen und in neue Kostüme zu schlüpfen.

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„Ich habe selbst mal hier im Verein mitgetanzt, aber das ist schon acht Jahre her“, erzählt Doreen Schulz aus Dresden. „Es reißt mich immer wieder mit, wenn die Mädels tanzen. Und ich weiß, wie viel harte Arbeit dahinter steckt. Auch die Mischung des Programms aus Sketchen und Tänzen ist eine tolle Abwechslung“, findet sie und verrät: „Aber das Männerballett ist immer noch mein absoluter Favorit, die sind so zum Quietschen“, ist sie begeistert. Das diesjährige Motto „Jahreszeiten“ kam auch bei den Gästen super an. „Wir freuen uns immer, wenn die Leute fragen, welches Motto wir haben und dann wirklich 90 Prozent kostümiert kommen“, ist Helbig entzückt.

Faschingsfreundin Ute Bauer aus Frohnsdorf und ihre Freunde kamen zu viert und trugen Wörter wie „Kaiser Wilhelm“ und „Boskop“ auf der Brust. „Tja, viele wissen gar nicht, dass es sich dabei um altdeutsche Apfelsorten handelt“, erklärt sie und fügt hinzu, dass alle Kostüme immer selber geschneidert worden sind. Und schließlich müssen es nicht immer nur Blumen und Schmetterlinge sein, denn Obst und Gemüse gehören zum Motto.

Ronny Händel vom Verein erklärt, dass es vor einigen Jahren mal die Prämierung des besten Kostüms gab. „Das ist aber leider nicht so gut angekommen, weil die Kostümvielfalt und die Ideen so vielfältig und abwechslungsreich sowie originell sind, dass man das so pauschal gar nicht sagen kann. Deshalb ist nun in jedem Jahr jeder Gast Preisträger des besten Kostüms.“

Die Mitglieder sind stolz auf ihr Programm. Sie können es auch eins zu eins beim Seniorenfasching präsentieren. „Sogar im Kindergarten könnte man es zeigen, weil wir bemüht sind, auf flache Witze zu verzichten“, erklärt der Präsident. Das scheint gut bei den Gästen anzukommen, denn auch die Veranstaltung am Samstag ist bereits ausverkauft.

Von Nicole Rathge-Scholz

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