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Altenburg Altenburg lässt für 90.000 Euro Straßen flicken
Region Altenburg Altenburg lässt für 90.000 Euro Straßen flicken
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18:53 28.03.2019
Schlechte Straßen gibt es in Altenburg einige. Die Siegfried-Flack-Straße in Nord gehört zu den schlimmsten. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Wenn der Frühling Einzug hält, rückt das Thema Straßenreparatur in den Fokus. So auch in Altenburg. Um Schlaglöcher und Co. zu flicken, lässt die Stadtverwaltung dieses Jahr rund 90 000 Euro springen. Das seien 10 000 Euro mehr als im Vorjahr, sagte Oberbürgermeister André Neumann (CDU), der diese Woche zwei Firmen aus der Region damit beauftragte, gravierende Schäden zu beseitigen.

Während das eine Unternehmen ab Anfang April im nördlichen Stadtgebiet im Einsatz ist, nimmt sich das andere den südlichen Teil einschließlich der Ortsteile vor. Für die etwa 90 000 Euro könne nicht jedes Schlagloch gemacht werden, erklärte Rathaussprecher Christian Bettels. Aber die gravierendsten. „Das ist eine Frage der Verkehrssicherungspflicht.“

Gros der Arbeiten soll bis Ende Mai geschafft sein

Beim Flicken der Straßen und dem Beseitigen von Schlaglöchern wird laut Stadtverwaltung Heißmischgut verwendet. Zu den Einsatzgebieten, die Priorität genießen, gehört unter anderem der sogenannte Bus-Ring in Altenburg-Nord, der sich über Abschnitte der Stauffenbergstraße, der Siegfried-Flack-Straße und der Albert-Levy-Straße erstreckt. Weitere Reparatureinsätze soll es beispielsweise im Stadtteil Südost in der Platanenstraße sowie im Dichterviertel geben. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass das Gros der Arbeiten bis Ende Mai geschafft sein soll.

Insbesondere der Bus-Ring in Nord befindet sich in desolatem Zustand und bräuchte aufgrund von unzähligen Flickereien in den Vorjahren eigentlich eine grundhafte Sanierung oder zumindest eine neue Straßendecke. „Das wäre auch mein Wunsch“, sagte OB Neumann dazu. „Wir haben die Notwendigkeit auch mehr als erkannt, aber das ist derzeit finanziell nicht darstellbar.“

Obwohl die Stadt die Summe für Straßenreparaturen im Vorjahresvergleich leicht erhöht hat, liegt diese deutlich unter den 200 000 Euro, die die Verwaltung 2017 aufgrund massiver Schäden locker gemacht hatte.

Von Thomas Haegeler

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