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Altenburg Altenburg prüft kostenlose WLAN-Zugänge
Region Altenburg Altenburg prüft kostenlose WLAN-Zugänge
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17:27 08.07.2019
Die Stadt Altenburg hat eine Zusage über 15.000 Euro Fördergeld, mit dem man einen kostenlosen Internet-Zugang über WLAN in Altenburg einrichten kann. Quelle: Thomas Kube
Altenburg

Die Stadt Altenburg kann 15 000 Euro für freie kostenlose WLAN-Zugänge ausgeben. Darüber informierte Oberbürgermeister André Neumann (CDU) zur jüngsten Stadtratssitzung auf eine Anfrage von Thomas Jäschke (SPD). Demnach beteiligte sich die Stadtverwaltung an der zweiten Phase des europaweiten Projektes „Wifi4EU“ und bekam den Zuschlag für die Fördersumme. „Wir können maximal 15 000 Euro erhalten“, erklärte der Rathauschef. Derzeit prüfe man, was dafür wo möglich sei.

18 Monate Zeit zur Umsetzung

„Wir haben 18 Monate Zeit, um ein Projekt umzusetzen“, so Neumann weiter. Das heiße, einen Ort zu bestimmen und eine Firma zu beauftragen. „Alles was über 15 000 Euro liegt, müssen wir selbst übernehmen.“ Im September will er den Stadtrat wieder über den Sachstand zum Thema informieren und sagte vorab noch, dass die Förderung auch auslaufen könne, sollte man kein geeignetes Projekt umsetzen. „Das schadet nicht.“

Bei dem Zuschlag für die 15 000 Euro ist Altenburg in guter Gesellschaft. 3400 europäische Kommunen kamen in der zweiten Ausschreibung Anfang April in den Genuss der Förderung der EU-Kommission zur Errichtung kostenloser WLAN-Hotspots im öffentlichen Raum. Dazu dient das im Frühjahr 2018 von der EU aufgelegte Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro. In der zweiten Runde stieg die Zahl der berücksichtigten Gemeinden und Städte in Europa auf 6200.

Altenburger Markt scheidet als Standort aus

Der Kommission zufolge sollen die WLAN-Zugänge „kostenlos und werbefrei sein und keine personenbezogenen Daten abgreifen“. Die Mittel würden jedoch nur bereitgestellt, „wenn in demselben öffentlichen Raum noch keine unentgeltlichen privaten oder öffentlichen Angebote ähnlicher Qualität bestehen“. Die Datenübertragungsrate müsse mindestens bei 30 Megabit pro Sekunde liegen. Kritik hatte es an der geplanten Registrierungspflicht für alle Nutzer gegeben.

Durch die Forderungen der EU-Kommission scheidet der Altenburger Markt als Standort aus. Denn hier gibt es bereits kostenlose WLAN-Angebote. Demnach muss sich der neue Hotspot an einer anderen Stelle befinden.

Von Thomas Haegeler

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