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Altenburg Altenburg vergibt erstmals keinen Denkmalpreis – sondern Urkunden
Region Altenburg

Altenburg vergibt erstmals keinen Denkmalpreis – sondern Urkunden

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16:33 28.08.2020
Die Denkmalpreis-Jury beim Rundgang: Peter Müller, Jürgen Fröhlich, Jutta Penndorf, Andrea Schappmann und Thomas Moewes (v.l.). Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Erstmals in seiner 23-jährigen Geschichte wird die Stadt Altenburg in diesem Jahr nicht den Johann-Georg-Hellbrunn-Denkmalschutzpreis vergeben. Das teilte die Untere Denkmalschutzbehörde am Freitagnachmittag mit. Stattdessen werden drei Bauherren mit einer Anerkennungsurkunde für vorbildliche Leistungen bei der Fassadeninstandsetzung ihrer Wohnhäuser geehrt. Konkret handelt es sich um die Objekte in der Hempelstraße 7, der Wenzelstraße 12 sowie der Wenzelstraße 35.

Vorschlag entsprach nicht den Vergaberichtlinien

Der ebenfalls eingereichte Vorschlag für die denkmalgerechte Instandsetzung der als Kulturdenkmale geführten Wohnhäuser in der Südstraße 14, 16 und 18 war wegen Nichterfüllung der formalen Anforderung der Vergaberichtlinie nicht in die Preiswertung einbezogen worden. Die Jury hatte ihren Rundgang deshalb Mitte August vorzeitig abgebrochen (OVZ berichtete). Die Urkunden werden zum Eröffnungskonzert des Tags des offenen Denkmals am 11. September um 19.30 Uhr in der Brüderkirche überreicht.

Von OVZ