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Region Altenburg Altenburg will Dreck mit neuen Mülleimern und Aufklebern begegnen
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09:08 17.08.2019
Mit solchen Aufklebern sollen die Bürger für die Thematik sensibilisiert werden. (Repro) Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Die Stadt Altenburg geht in Sachen Sauberkeit den nächsten Schritt. Nachdem bereits im Frühjahr die Bußgelder für zahlreiche Ordnungswidrigkeiten teils drastisch angehoben wurden und auch die ordnungsbehördliche Verordnung verschärft werden soll (OVZ berichtete jeweils) nimmt man im Rathaus als nächstes die Mülleimer-Situation im Stadtgebiet ins Visier.

Aufkleber sollen sensibilisieren

Konkret werden in einem ersten Schritt in den kommenden drei bis vier Wochen zunächst zahlreiche der bereits bestehenden Abfallbehälter der Skatstadt – ausgenommen sind die farbig gestalteten Behältnisse auf dem Markt – mit neuen Hinweisaufklebern versehen. Diese sollen die Bürger weiter für das Thema Sauberkeit sensibilisieren und das Bewusstsein erhöhen, so Denis Anders, Leiter des Referats Stadtwirtschaft. „Klar ist auch, dass wir mit dieser Maßnahme allein die Stadt nicht von vorn bis hinten sauber bekommen“, weiß Anders. Allerdings ließe sich so wohl manchem Müllsünder zumindest ein schlechtes Gewissen machen – und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, beim nächsten Mal eben doch den Schritt gen Tonne zu gehen. Als erstes sollen die Aufkleber laut Verwaltung an Behältern in Nord, am Busbahnhof in der Innenstadt sowie am Teichplan angebracht werden.

Ersatz für alte Mülleimer

Eingebettet ist das Vorhaben in das neue Abfallbeseitigungs-Konzept der Stadt. „Es handelt sich hier nicht um eine Einzelmaßnahme“, betont auch Oberbürgermeister André Neumann (CDU) ausdrücklich. Vielmehr sollen die einzelnen Bausteine – zu denen unter anderem eine geänderte Taktung der Reinigungszyklen , -zeiten und Parkverbotsschilder bei Straßenreinigung gehören – am Ende ineinander greifen.

Entsprechend soll es mit den Aufklebern auch nicht getan sein. In den kommenden Monaten möchte man in Anders’ Referat den weiteren Bedarf an Mülleimern ermitteln, alte und unpraktikable Exemplare ersetzen und sukzessive Lücken im Netz schließen. „Dazu werden wir auch einen Aufruf auf der Facebook-Seite der Stadt starten“, kündigt der stellvertretende Rathaussprecher Marcel Schmidt an. Bürger sind dann eingeladen, weitere Standorte für die neuen Behälter vorzuschlagen, die dann – soweit möglich – ins Netz aufgenommen werden.

Neue Behälter bieten viele Vorteile

Ersetzt werden laut Anders und Schmidt zunächst vor allem die alten Waschbetonkörbe, die sich insbesondere an den Bushaltestellen der Skatstadt finden. An deren Stelle sollen moderne Eimer des Typs „York“ nach dem sogenannten Berliner Modell zum Einsatz kommen. Die Behälter aus Hartplastik bieten gleich mehrere Vorteile, sind etwa besser gegen Vandalismus geschützt, verfügen über einen eingebauten Aschenbecher und lassen sich laut Marcel Schmidt nicht zuletzt einfacher entleeren – eine Zeitersparnis für die Mitarbeiter der Stadtreinigung. „Zudem sind die Eimer unten geschlossen, Verunreinigungen durch auslaufende Flüssigkeiten sind also ebenfalls ausgeschlossen.“ Damit erhoffe man sich nicht zuletzt eine Verbesserung an den besonders verdreckten Schwerpunkten in der Geraer Straße oder dem Anger zu erreichen.

Insgesamt rechne man damit, gut 200 Exemplare anzuschaffen. Ziel sei es, die entsprechende Bestellung bis zum Jahresende auszulösen, so Schmidt. „Angebracht werden können sie dann in den Wintermonaten, wenn der Arbeitsdruck für die Stadtreinigung weniger hoch ist." Wie teuer das Vorhaben letztlich wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Eimer schlagen bei einschlägigen Portalen indes mit etwa 70 Euro zu Buche.

Von Bastian Fischer

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