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Altenburg Altenburg will Friedenbündnis beitreten
Region Altenburg Altenburg will Friedenbündnis beitreten
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04:41 13.11.2018
Unter diesem Logo engagieren sich weltweit Bürgermeister für den Frieden. Quelle: web
Altenburg

Die Skatstadt strebt an, der Initiative „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) beizutreten. Der Stadtrat beschloss auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig, Oberbürgermeister André Neumann (CDU) zu beauftragen, mit dem Koordinationsbüro der Mitgliedsstädte des Netzwerks, der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, in Kontakt zu treten und Verhandlungen für einen Beitritt aufzunehmen. Ein solcher Beschluss war von allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen und dem fraktionslosen Mitglied Detlef Zschiegner eingebracht worden.

Schon 121 Städte aus Thüringen in dem Bündnis

Die internationale Organisation „Mayors for Peace“ gibt es seit 1982. Den Ausgangspunkt bilden die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, die eine verbindliche Vereinbarung hinsichtlich eines Zeitplanes für die Abschaffung sämtlicher Atomwaffen bis 2020 anstreben. Diesem Bündnis sind bereits Städte und Gemeinden aus 163 Ländern beigetreten, bis zum 30. Juni 2018 waren es 121 aus Thüringen. Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover ist eine der „Vizepräsident- und Exekutivstädte“ des Bündnisses und „Lead City“ für Deutschland.

Die Mitgliedschaft in der Initiative „Mayors for Peace“ ist nicht mit finanziellen Verpflichtungen verbunden. Angeregt wird seitens der Initiative, eine Flagge des Netzwerks im Wert von 100 Euro zu erwerben, die alljährlich zum 8. Juli, dem Jahrestag der Feststellung der Völkerrechtswidrigkeit des Einsatzes von Atomwaffen durch den Internationalen Gerichtshof, an einem Dienstgebäude gehisst und als Identifikationsmerkmal dienen soll. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für die Aktionen der Initiative Spenden zu leisten.

Von Jens Rosenkranz

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