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Altenburg Altenburger Denkmalschützer bewahrt Mausoleum vor Verfall
Region Altenburg Altenburger Denkmalschützer bewahrt Mausoleum vor Verfall
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10:05 02.09.2019
Das Mausoleum ist eingerüstet, das Dach wird gesichert. Oberbürgermeister André Neumann (links) schaute auf der Baustelle vorbei, um sich die Pläne zur Notsicherung von Jürgen Fröhlich und Joachim Opitz (rechts) erläutern zu lassen. Quelle: Ronny Seifarth
Stünzhain

Joachim Opitz hat in diesen Tagen einen ruhigen Arbeitsplatz. Er ist mit der Notsicherung des ehemaligen Mausoleums der Familie von Blödau in Stünzhain beschäftigt. Ziel ist es, das abgelegene Kulturdenkmal in der Ortslage des Altenburger Ortsteils Ehrenberg vor dem weiteren Verfall zu bewahren.

Wie die Stadtverwaltung berichtet, hat Altenburgs Denkmalschützer Jürgen Fröhlich monatelange Verhandlungen mit dem privaten Eigentümer des Objekts hinter sich. Mit einem ersten Erfolg: Die Wettersicherheit des Daches kann nun wiederhergestellt werden. Durch die einvernehmliche Lösung sei ein langwieriges Verwaltungsverfahren vermieden worden. Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) schaute kürzlich auf der Baustelle vorbei, um sich ein Bild vom Stand der nun begonnenen Notsicherung zu machen.

Mausoleum im Dornröschenschlaf

Das Mausoleum in Stünzhain schlummerte jahrelang im Dornröschenschlaf, erinnert die Stadtverwaltung. Es diente einst als Begräbnisstätte der Familie von Blödau, die Besitzer des Ehrenberger Schlosses waren. Das Gebäude gleiche einer Halle mit Tonnendach. Das Dach ist vorgezogen und ruht auf vier Pfeilern, welche im oberen Drittel mit Verzierungen versehen sind.

Begräbnis im Jahr 1936

Aus historischen Unterlagen geht hervor, dass das Mausoleum 1912 als Neubau ins Grundstückskataster eingetragen worden war. Alfred Schmidt, ein Stiefsohn des Herrn von Blödau, der den Bau des Mausoleums beantragt hatte, zog 1921 nach Ehrenberg und wurde Besitzer des Ritterguts. Nach seinem Tod im Jahr 1936 wurde Alfred Schmidt in dem Mausoleum beigesetzt.

Oberbürgermeister André Neumann (links) schaute auf der Baustelle vorbei, um sich die Pläne zur Notsicherung von Jürgen Fröhlich und Joachim Opitz (rechts) erläutern zu lassen. Quelle: Ronny Seifarth

Das wertvolle Kulturdenkmal bezeuge eine bewegte Geschichte. Mit der eingeleiteten Notsicherung sei nun ein erster wichtiger Schritt zur Rettung und zum weiteren Erhalt des Mausoleums getan, freut sich Jürgen Fröhlich.

Von OVZ

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