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Altenburg Altenburger Kleingärtner gießen nur noch das Nötigste
Region Altenburg Altenburger Kleingärtner gießen nur noch das Nötigste
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14:24 05.07.2019
Heißer Sommer: Kleingärtner Herbert Bastisch (66) aus der Altenburger Gartenanlage „Bergmannsfreud“ gießt nur noch Tomaten, Gurken, Kohlrabi und Salat. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Seit Wochen hat es nicht geregnet – das macht auch Altenburgs Kleingärtnern zu schaffen. Nach den Trockenheits-Erfahrungen des Sommers 2018 haben viele jedoch Vorkehrungen getroffen. Etwa mit Regenwasservorräten, um Kosten fürs Wasser aus der Leitung zu sparen. „1200 Liter Regenwasser hab ich, ein bisschen mehr als im letzten Jahr“, erzählt Herbert Bastisch, der seinen Kleingarten in der Anlage „Bergmannsfreud“ an der Kleiststraße schon seit 26 Jahren bewirtschaftet. „2018 hat es nicht gereicht, aber ich habe auch einen Fehler gemacht: Ich hatte meinen Rasen bewässert.“

Das lässt Herbert Bastisch dieses Jahr sein - der Rasen erhole sich schon selbst, wenn er verbrannt ist. Eingespart werde auch bei den meisten Blumen, die auf Wasser verzichten müssen. Allein Tomaten, Gurken, Kohlrabi und Salat werden von Herbert Bastisch jeden zweiten Abend gegossen. „Die Kartoffeln aber nicht“, fügt der 66-Jährige hinzu. Die würden dieses Jahr sowieso nichts, es gebe zu viele Kartoffelkäfer. „Nur das Unkraut und das Obst wächst“, erzählt ein Gartennachbar. „Die Kirschen jedenfalls sind wunderbar geworden.“

Von Leonie Warlich

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