Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Altenburger Konfirmanden backen für bundesweite Benefiz-Aktion
Region Altenburg

Altenburger Konfirmanden backen für bundesweite Benefiz-Aktion

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:43 04.10.2021
Konfirmanden backen in der Backstube von Romy Strobel Brote für das Erntedankfest. Hier holt Seraphena die Brote aus dem Ofen.
Konfirmanden backen in der Backstube von Romy Strobel Brote für das Erntedankfest. Hier holt Seraphena die Brote aus dem Ofen. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

Ein Handwerk kennenlernen, Gutes tun und freiwillig zum Samstag dafür frühmorgens aufstehen – das haben Altenburger Konfirmanden am Wochenende erlebt. Sie engagierten sich für die Aktion „5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt“.

Drei Ausbildungsprojekte in den Ländern des Südens werden unterstützt

„Wir beteiligen uns erstmalig daran“, sagte die Jugendwartin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in Altenburg, Susann Borowansky. „Eigentlich war das schon letztes Jahr geplant, aber da machte uns der Lockdown einen Strich durch die Rechnung.“ Bereits seit 2014 backen Konfirmanden in ganz Deutschland Brot gemeinsam mit ihrem Bäcker vor Ort. Das Projekt „5000 Brote“ – initiiert von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks – unterstützt drei Ausbildungsprojekte für Jugendliche in anderen Teilen der Welt, indem die Brote gegen Spenden verkauft werden. In diesem Jahr wird Jugendlichen in Indien, Brasilien und Äthiopien geholfen.

Stolz präsentieren die Konfirmanden die von ihnen gebackenen Brote auf dem Altenburger Markt. Quelle: Mario Jahn

Maximal sieben Leute in der Backstube

Doch bevor die Altenburger Konfirmanden ihr Backwerk am Sonntag im Anschluss an den Erntedankgottesdienst in der Brüderkirche austeilen konnten, hieß es: Ran an den Teig. Sieben Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren gingen am Samstag in der Bäckerei Strobel am Altenburger Markt ans Werk. Von 7 bis 11 Uhr wurde fleißig gebacken und gewerkelt. „Mehr als sieben Personen dürfen aufgrund geltender Corona-Regeln nicht in die Backstube“, erklärte Chefin Romy Strobel. Ohnehin gelten im Lebensmittelbetrieb strenge Hygienevorschriften. Sogar Wechselschuhe für den Aufenthalt in der Bäckerei mussten mitgebracht werden. „Wir werden für interessierte Konfirmanden, die ebenfalls noch Brote backen möchten, einen weiteren Termin finden“, stellte Romy Strobel in Aussicht.

„Es ist schön, jungen Leuten ein Handwerk nahezubringen“

Dass sich die Bäckerei-Inhaberin an der Benefiz-Aktion beteiligt, ist für sie selbstverständlich. „Einerseits ist es natürlich schön, jungen Leuten ein Handwerk nahezubringen und gemeinsam etwas zu machen, auch im Zuge des Erntedankfestes.“ Und genau schön sei es, etwas für die Allgemeinheit zu tun und zu helfen, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Von Mary Anne Härtling