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Altenburg Altenburger Land: Ernte der Wintergerste fast abgeschlossen
Region Altenburg Altenburger Land: Ernte der Wintergerste fast abgeschlossen
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09:14 12.07.2019
Nach der erfolgreiche Getreideernte fährt der Landwirt mit dem Traktor über das Feld und rollt die Strohballen auf, hier auf einem Feld bei Garbisdorf. Quelle: Foto: Mario Jahn
Altenburg

Am 29. Juni ging es los, mit der Wintergerstenernte – und im Landkreis fehlt nun nicht mehr viel. Mit dem Mähdrescher wird geerntet, mit dem Traktor fährt der Landwirt die Strohballen zusammen. Insgesamt 4000 Hektar Wintergerste stehen im Landkreis Altenburger Land, die überwiegend schon geerntet sind und am Schluss 32 000 Tonnen Gerste liefern, also acht Tonnen auf einen Hektar.

Gute Qualität im Altenburger Land

„Die Ernte lief unkompliziert“, berichtet Berndt Apel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, auf Nachfrage der OVZ. Probleme habe es gar keine gegeben. Grund dafür seien auch die erntefreundlichen Bedingungen, die seit Erntebeginn herrschten. „Seit Beginn hat es fast nicht geregnet, daher war das Getreide trocken genug und hatte eine passende Feuchte zwischen zehn und zwölf Prozent“, erklärt Apel. Daher sei eine gute durchschnittliche Ernte mit guter Qualität entstanden, wie in den letzten Jahren auch. „So wie es ist, da ist der Landwirt nicht böse“, sagt Apel.

Die Rekordtemperaturen im Juni hatten auf die Wintergerste keinen großen Einfluss mehr, da auch um diesen extrem heißen Mittwoch herum die Kornfüllung schon abgeschlossen gewesen sei. „Die Wetterauswirkungen unterscheiden sich jedoch immer je nach Getreideart“, fügt Apel hinzu.

Weizenernte beginnt bald

Nach der Wintergerste fehlen noch 6200 Hektar Raps und über 13 000 Hektar Weizen, bei denen sich die Trockenheit stärker auswirken könnte, als bei der Wintergerste. „Trotzdem bräuchten wir eine Glaskugel, um vorauszusehen, wie die Ernte wird“, so Apel. Noch in dieser Woche werden die Landwirte wahrscheinlich bei den frühen Sorten vom Weizen eine Ernte anstreben. „Ich gehe davon aus, dass gegen Ende der Woche die ersten Versuche gemacht werden,“ sagt der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes.

Wintergerste landet im Futtertrog

Die Wintergerste lagern die Landwirte nun ein und schroten und mischen, je nachdem, wofür sie die Gerste verwenden. Überwiegend findet sie Verwendung in der Versorgung der Schweine- und Rinderbestände. Dabei unterscheiden sich die Rezepturen und anderen Bestandteile, die ihren Weg ins Futter finden, je nach Tierart.

Bis Mitte August sollte laut Apel die Ernte von Raps und Weizen dann auch abgeschlossen sein, wenn die Wetterlage so bleibt.

Von Katharina Stork

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