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Altenburg Altenburger Posaunenchor begrüßt den Lenz in der Bartholomäikirche
Region Altenburg Altenburger Posaunenchor begrüßt den Lenz in der Bartholomäikirche
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17:46 15.05.2019
Stimmungsvoll und beschwingt ging es zum Frühlingskonzert des Altenburger Posaunenchors in der Bartholomäikirche zu. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Ohne Zweifel hat sich der Altenburger Posaunenchor einen festen Platz im Musikleben unserer Stadt erobert. Seine Konzerte sind stets sehr gut besucht und beim Publikum äußerst beliebt. Das trifft nicht nur für die Adventszeit zu, wo Bläsermusik absolut obligatorisch ist. Auch zu seinem jüngsten Auftritt, zum Frühlingskonzert, war die Bartholomäikirche bestens gefüllt. Und die Zuhörer wurden nicht enttäuscht, denn der Altenburger Posaunenchor stellt unter der Leitung von Thomas Leich ein beachtliches Ensemble sowohl in seinem Umfang als auch in seiner künstlerischen Leistung dar.

Von Klassik bis Klassiker

Heitere Musik zur Frühlingszeit stand auf dem Programm, das sich als sehr vielfältig entpuppte und praktisch für jeden Konzertbesucher etwas anzubieten hatte. Natürlich gab es eingangs festliche Musik aus dem Barock. Aber auch Heiteres wie der Klassiker „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder ein zündender Marsch, nämlich die Sonderhäuser Schlossfest-Intrade von Gottfried Nuernberger, boten die Bläser um Thomas Leich mit schwungvollen Rhythmen an. Schließlich kam auch Musik aus Wald und Heide nicht zu kurz mit Klassikern wie Carl Maria von Webers Jägerchor und Felix Mendelssohn Bartholdys „O Täler weit, o Höhen“ oder Toni Ortellis „La Montanara“. Mit diesen Schmeckerchen erreicht man natürlich mühelos die Herzen des Publikums. Doch dazu gehört auch eine gute Portion musikalisch und technisch ansprechender Interpretation. Damit konnte der Posaunenchor das gesamte Konzert über punkten und brillieren. Auch die Choräle und Lieder zum Mitsingen fehlten dieses Mal nicht.

Trompetensonate setzt Höhepunkt

Zu den Höhepunkten des Konzertes gehörte auf jeden Fall die trompetenumglänzte Sonata von Andreas Hammerschmidt, pointiert an den Pauken von Martin Burkhardt unterstützt, und mit der Gesangssolistin Elke Kaschner aus Ronneburg, die mit ihrem Sopran schon sehr forciert und akustisch verstärkt agieren musste, um den bestens aufgestellten Bläsern einigermaßen Paroli zu bieten. Sie steuerte weitere beliebte Titel zum Konzert bei wie Giordanis „Caro mio ben“ oder Mozarts „Ave verum corpus“, die sie klangvoll, aber im Tempo ein wenig zu flott darbot, begleitet am E-Piano von Ralf-Gunter Hänsel aus Gera.

Orgelverzicht fällt positiv aus

Es war eine gute Idee, in diesem Konzert einmal auf die Orgel zu verzichten, und dafür diese Gesangseinlagen ins Programm aufzunehmen, denn populäre Titel wie Mozarts „Komm lieber Mai und mache“ oder Franz Schuberts „An die Musik“ ergänzten perfekt das frühlingshafte Gepräge des Konzertes und kontrastierten stimmungsvoll mit den Bläsermusiken.

Nach so einem runden Programm, das mit Engelbert Humperdincks Abendsegen ausklang, war lebhafter Beifall programmiert, der in Rhythmusklatschen und Jubelrufe mündete und natürlich eine Zugabe erzwang. Was passt da besser, als die Wiederholung von Milton Agers schmissigem, im Viervierteltakt dahinwippenden und kräftig beklatschten „Wochenend‘ und Sonnenschein“. Das Altenburger Publikum liebt eben seinen Posaunenchor. Und das ist auch gut so.

Von Felix Friedrich

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