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Altenburg Altenburger Tierschützer sind unbezahlbar
Region Altenburg Altenburger Tierschützer sind unbezahlbar
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13:34 07.01.2020
Der Tierheim-Neubau in Altenburg ist zwar kostspielig, aber der richtige Weg, findet unser Autor. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Na gut. Da bauen die Tierschützer also am Poschwitzer Park zu Altenburg ein nagelneues Tierheim. Um die eine Million Euro kostet die dann den geltenden Anforderungen zur Haltung von Hund, Katze & Co. gerecht werdende Bleibe – ein Gutteil des Geldes kommt als Fördermittel, sprich zumeist Steuergroschen.

Das mag mancher jetzt als pure Geldverschwendung geißeln und dagegenhalten, es gäbe doch zig andere Probleme, die es dringender zu lösen gilt, als das Bemutteln ausgebüchster Kreaturen.

Tierschützer nehmen Kommune Pflichtaufgabe ab

OVZ-Autor Jörg Wolf. Quelle: Mario Jahn

Stimmt aber nur beim ersten Hinschauen. Denn die Tierschützer nehmen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement den Kommunen auch eine gewichtige Pflichtaufgabe vergleichsweise preiswert ab. Denn eine artgerechte Verwahrung von Fundtieren gehört zu den Pflichten einer jeden Kommune. Welche Summen da zusammenkommen würden, wenn sich jeder selber auf eigene Kosten um eine Unterbringung der Vierbeiner und Verpflegung sowie Betreuung kümmern müsste, liegt doch auf der Hand. Auf jeden Fall müsste für die Mehrkosten die Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler, bluten.

Auf jeden Fall wären die Kosten sicher um ein Vielfaches höher, als die Gebühren, die die Tierschützer pro herrenlose Kreatur erheben. Und deren Liebe für Hund, Katze Co. gibt es beim tagtäglichen Umgang quasi gratis mit dazu. Und dies ist obendrauf der größte Mehrwert für die oft leiderprobten Heiminsassen.

Von Jörg Wolf

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