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Altenburg Altenburgs Stadtchef besucht Licht-Firma in Zetzscha
Region Altenburg Altenburgs Stadtchef besucht Licht-Firma in Zetzscha
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13:21 29.10.2019
LSS-Geschäftsführer Markus Kaminski führte Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (l.) durch sein Unternehmen. Quelle: Foto: Ronny Seifarth
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Altenburg

LSS – das Kürzel steht für Licht-, Steuer- und Schaltanlagenbau. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Altenburg stattet Theater, Opernhäuser und TV-Studios in ganz Deutschland mit moderner Beleuchtungstechnik aus. Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) informierte sich jetzt in Begleitung seines Wirtschaftsförderers Tino Scharschmidt bei einem Besuch über den Betrieb, teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung mit.

Technik für Berliner Staatsoper und ZDF

Die LSS-Zentrale ist in einem unauffälligen Gebäudekomplex im Altenburger Ortsteil Zetzscha untergebracht, eine Niederlassung befindet sich in Dresden. Geschäftsführer Markus Kaminski berichtete, dass für LSS circa 50 Beschäftigte tätig sind, die meisten am Standort in Altenburg. Zu den Kunden, die ganze Beleuchtungssysteme in Auftrag geben, gehören renommierte Kulturhäuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Ein weiterer wichtiger Geschäftspartner sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, darunter das ZDF und der MDR. So werden die Moderatoren des Aktuellen Sportstudios des ZDF durch Beleuchtungstechnik aus Altenburg ins richtige Licht gerückt.

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Theaterumbau gab Wachstumsschub

Bis zum Erfolg in der heutigen Zeit war es ein langer Weg. Geschäftsführer Markus Kaminski, ein gebürtiger Altenburger, berichtete, dass das Wachstum des Unternehmens in den 90er Jahren mit dem Umbau des Altenburger Theaters begann. In der Gegenwart behauptet sich LSS mit selbst entwickelten Systemen, die auf die speziellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, am Markt. „Wir machen immer mehr selber“, so der Geschäftsführer, der LSS weiter auf Wachstumskurs halten möchte.

Altenburgs OB zeigte sich auf einem Rundgang durch das Unternehmen beeindruckt. „Es ist schön zu sehen, dass Know-how aus Altenburg deutschlandweit gefragt ist“, so André Neumann.

Von OVZ