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Altenburg Am Himmel über Göpfersdorf ist zum Flugplatzfest immer was los
Region Altenburg Am Himmel über Göpfersdorf ist zum Flugplatzfest immer was los
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10:09 14.06.2016
Für die Besucher des Flugplatzfestes gab es am Himmel über Göpfersdorf immer etwas zu bestaunen.Annerose Winkler
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Göpfersdorf

Über dem Wieratal herrschte am Wochenende reger Flugbetrieb. Das war ein Beleg dafür, dass in Göpfersdorf wieder Flugplatzfest war. Segelflugzeuge, Oldtimer und Modellflugzeuge zogen an beiden Tagen ihre Bahnen. „Ein besonderer Magnet war unserer Angebot an die Besucher, bei Segelkunstflügen mit abzuheben“, berichtete Eckhard Rönnecke, Vizechef des Flugsportvereins Altenburger Land. Dieser hatte bereits zum 18. Mal auf den Flugplatz Göpfersdorf eingeladen.

„Mit dem Besucherstrom sind wird zufrieden, allerdings spielte diesmal das Wetter nicht so richtig mit. Durch den einsetzenden Regen endeten die Veranstaltungstage leider früher als erwartet. Bei solchem Wetter konnten auch die Heißluftballons nicht aufsteigen“, bedauerte er.

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Etwa Dreiviertel der rund 1800 Besucher seien „Wiederholungstäter“ gewesen, dass habe er bei einer Umfrage von den Gästen erfahren, freut sich Rönnecke über die Nachhaltigkeit der Flugplatzfeste. „Unser Publikum kommt nicht nur aus dem Altenburger Land, sondern auch aus der Umgebung.“ Darunter sind vorwiegend Familien mit Kindern und ältere Paare mit ihren Enkeln. Bei den jüngeren Gästen stünden vor allem die Vorführungen der Modellflugzeuge hoch im Kurs. „Verantwortlich zeichnen dafür mehrere Gastvereine, die mit ihren Modellflugzeugen unsere Veranstaltung seit Jahren bereichern“, so der Vereinsvize.

Die Gästeflüge mit Oldtimerflugzeugen aus den 50er- und 60er-Jahren haben die Besucher ebenso aktiv genutzt wie die Mitfluggelegenheit bei Segelkunstflügen. „Da war der Andrang so groß, dass wir gar nicht alle Wünsche berücksichtigen konnten“, so Rönnecke. Da die Göpfersdorfer seit diesem Jahr einen flugtauglichen Doppelsitzer, eine ASK-21, ihr Eigentum nennen, können Interessenten jetzt auch an den Wochenenden als Mitflieger abheben. „Das haben wir allen, die am Wochenende keine Gelegenheit fanden, angeboten“, betonte er.

Für Aufsehen am Himmel über dem Wieratal hatte wieder einmal das Oldtimerflugzeug „Hol’s der Teufel“ aus den 20er-Jahren gesorgt. Wie in dieser Zeit eine Segelflugzeug startete, wurde den Zuschauern mit einem Gummiseilstart vorgeführt. Ganz neu war in diesem Jahr die Möglichkeit, dass der Segelkunstflug der Mitflieger mit einer Actionkamera gefilmt wurde. „Wer wollte, konnte den Film auf einem Stick mit nach Hause nehmen“, erzählte Rönnecke.

Ohne den Einsatz der 47 aktiven Vereinsmitglieder sowie deren Familien und Freunden wäre ein solches Fest nicht machbar. Denn die Flugsportler stemmen an den beiden Tagen einschließlich der Versorgung der Besucher alle Aktivitäten alleine.

Geöffnet hat der Flugplatz im Sommer an den Wochenenden ab 9 Uhr.

Von Marlies Neumann