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Altenburg Bäckerinnung des Altenburger Landes bewertet Brotsorten der Handwerksbetriebe
Region Altenburg Bäckerinnung des Altenburger Landes bewertet Brotsorten der Handwerksbetriebe
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16:18 14.03.2019
Kritische Blicke: Brotprüfer Michael Isensee und Innungsobermeister Henning Gerth nehmen in der Sparkasse am Kornmarkt die Backprodukte unter die Lupe. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

9 Mal das Prädikat „sehr gut“ und 14 Mal „gut“ hat am Donnerstag die Bäckerinnung des Altenburger Landes bei ihrer jährlichen Brotprüfung vergeben. Die öffentlichkeitswirksame Aktion fand wie immer in den Räumen der Sparkasse auf dem Altenburger Kornmarkt statt.

Mit 50 Prozent Beteiligung der Handwerksbetrieb und über 20 Proben waren Prüfer Michael Isensee und Innungsobermeister Henning Gerth zwar zufrieden. In absoluten Zahlen sind das aber nur drei Bäcker. Mitglied in der Innung sind acht Betriebe, darunter zwei Konditoren, die kein Brot backen. Leider würden Innungen immer kleiner, erklärte Isensee und warb bei der Kundschaft für einen Besuch beim Bäcker. Nur das könne den Trend stoppen, denn momentan schließen jährlich drei bis vier Prozent der Handwerksbetriebe für immer.

„Damit verschwinden Rezepte und es geht Vielfalt verloren“, so Isensee, der zudem betonte, dass Bäckerbrote auch verträglicher seien. Darüber hinaus schmecken sie und halten sich vergleichsweise lange – ein reines Roggenmehl-Brot bis zu einer Woche, erklärte der Fachmann beim Testen der Proben. Geruch, Kruste, Form und Konsistenz und natürlich auch der Geschmack wurden bewertet.

Mit guter Qualität könne auch heute ein Handwerksbetrieb überleben, ist Romy Strobel sicher. Sie führt ihre gleichnamige Bäckerei nun in der vierten Generation. Ihr Betrieb ist einer von zwei Innungsbäckern der Stadt Altenburg.

Von Jörg Reuter

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