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Altenburg Baggern für neues Pflaster im Quellenhof
Region Altenburg Baggern für neues Pflaster im Quellenhof
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07:36 15.08.2018
Auf dem Quellenhof in Göpfersdorf ist mit den Vorarbeiten zum Pflastern des Hofes begonnen worden.
Auf dem Quellenhof in Göpfersdorf ist mit den Vorarbeiten zum Pflastern des Hofes begonnen worden. Quelle: Jörg Reuter
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Göpfersdorf

Seit wenigen Tagen wird an der Innenfläche des Quellenhofs in Göpfersdorf gearbeitet. Ein Unternehmen aus dem Ort hatte im Juli die Ausschreibung für sich entschieden und den Auftrag erhalten, sowohl neues Pflaster zu verlegen als auch die Stützmauer des Wohnhauses zu erneuern. Bis etwa Ende Oktober sollen die Arbeiten dauern.

„Es hat zwei Angebote gegeben“, sagt Göpfersdorfs Bürgermeister Klaus Börngen (Heimatverein) und fügt an, dass er froh sei, überhaupt Angebote erhalten zu haben. Das günstigste reichten ortsansässige Tiefbauer ein. „Die Angebotssummen hatten sich jedoch nicht groß unterschieden“, so Börgen zur OVZ. Nur wenige Tausend Euro hätte der Unterschied betragen, die wohl auch mit dem geringeren Aufwand begründet sind, den eine Firma aus der Gemeinde gegenüber Auswärtigen hat.

Rund 170 000 Euro werden fürs Pflastern und die Rekonstruktion der Stützmauer berechnet. Zusammen mit den Planungskosten schlägt das Vorhaben insgesamt mit rund 210 000 Euro zu Buche. Drei Viertel werden über Fördergelder finanziert. Doch auch die 70 000 Euro Eigenanteil muss Göpfersdorf nicht komplett aus dem Gemeindesäckel nehmen. Über die Hälfte dieser Summe kann wieder mit Spenden beglichen werden.

Die Sanierung des Quellenhofs in Göpfersdorf, der als das älteste Gut im Ort gilt, beschäftigt die 240-Einwohner-Gemeinde bereits seit Jahren. Inklusive der jetzt angegangenen Hofsanierung flossen laut Aussagen des Bürgermeisters circa 2,7 Millionen Euro in den Wiederaufbau des Vierseithofs sowie dessen Umgestaltung zum Veranstaltungsort und kulturellen Zentrum. Börgen: „Dafür lohnen sich die Ausgaben.“

Von Jörg Reuter