Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Beim Familienfest im Altenburger Südbad blieb keiner trocken
Region Altenburg Beim Familienfest im Altenburger Südbad blieb keiner trocken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:06 11.08.2019
Hauptsache, es spritzt gewaltig: Beim Badfest im Altenburger Südbad war der Arschbombencontest wieder der Höhepunkt. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

„Platsch“ - kühlende Wasserduschen gab es am Sonnabend im Altenburger Südbad reichlich. Die „Erzeuger“ dieser mehr oder weniger eindrucksvollen Fontänen waren 26 mutige Jungen und Herren, die beim diesjährigen „Arschbombencontest“ zum Familienfest angetreten waren, das der Badbetreiber, die Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa), ausrichtete. „Der Wettbewerb war schon die Krönung unseres Festprogramms und da waren schon sehr spektakuläre Sprünge dabei. Sogar Saltos wurden gezeigt“, meinte Ewa-Sprecherin Carola Blümel, die neben den Bademeistern Oliver Heber und Olaf Pilling in der dreiköpfigen Jury saß und schwere Entscheidungen zu treffen hatten. „Da hatten sich etliche Akteure ja schon in den Tagen vom Drei, Fünf- und Zehnmeterturm zuvor in Trainingseinheiten vorbereitet“, merkte Blümel an.

Paul Steinert setzte sich letztendlich unter den jüngeren zehn Startern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren durch. Gleich 16 Teilnehmer wagten sich bei den ab 13-Jährigen in die Tiefe. Und da musste mancher auch erfahren, dass Wasser zwar keine Balken hat, aber doch hart wie Stein sein kann. „Ich wäre auch gestartet, wenn es geregnet hätte“, bekannte der 32-jährige Alexander Wallus, der sich mit dem 15-jährgen Mike Kuhr den Sieg teilte. „Wir hatten hier eine Superstimmung und die Sache hat Spaß gemacht. Es hat aber auch ein wenig weh getan“, merkte der an.

„Alle hatten letztendlich ihren Spaß, und heil aus dem Becken sind auch alle gekommen“, konstatierte Juryfrau Blümel zufrieden. Wie auch das gesamte Familienfest sehr gut angenommen wurde, bei dem ortsansässige Vereine und Gastronomen ein sportlich-unterhaltsames Programm rund ums Wasser und den Sommer knüpften. „Alles in allem hatten wir zwischen 10 und 17 Uhr 675 Besucher. Bei freiem Eintritt. Das hätten sicher auch ein paar mehr sein können, aber wir sind doch zufrieden“, so die Ewa-Mitarbeiterin.

Auch in diesem Jahr hatte das Südbad Altenburg zum großen Familiensommerfest eingeladen. Höhepunkt war wieder der große Arschbombenwettbewerb. Hier ein paar Impressionen.

Und unterhaltsam waren die Angebote allemal: Ins Wasser ging es gleich zum Auftakt, als Steffen Lippold Aquagymnastik anbot, dem 15 Neugierige folgten. Sportliche Vorführungen und diverse Mitmach-Offerten folgten an diesem Sonnabend Schlag auf Schlag. Da präsentierten sich die Judoka vom SV Einheit, Kampf- und Radsportler sowie der Reitsportverein Starkenberg. Letzterer war aber nicht mit einem echten Vierbeiner ins Südbad gekommen, sondern präsentierte sein Können an einem Holzpferd.

Aber auch jenseits des Sports war einiges los. Glücksrad, Bastelstraße und Entenangeln für die kleinen Festbesucher im Planschbecken – Herz, was willst Du mehr.

Sommerlich fluffig ausgelegt war auch die kulinarische Schiene, bei der Achim Dathe vom Nordseefisch in der Baderei und Angelo Antoniolli von Parkhotel Am Großen Teich unter anderem mit diversen Grillvariationen zu überzeugen wussten.

„Wir werden auf jeden Fall wieder so ein Familienfest anbieten“, legte sich Carola Blümel schon mal fest.

Von Jörg Wolf

Der Altenburger Polizei ist am Sonnabend gegen 21 Uhr ein illegaler Sprayer ins Netz gegangen. Der 26-Jährige wurde dabei erwischt, wie er eine Wand am ehemaligen City-Kaufhaus in der Hillgase besprühte. Die Reaktion des Ertappten ist allerdings ungewöhnlich.

11.08.2019
Altenburg Rositzer Kegler verdreifachen Mitgliederzahl - Offene Türen für Menschen mit Behinderung

Erst im September 2016 verließen die Kegler das Dach des SV Rositz und gingen als eigenständiger Kegelsportverein eigene Wege. Eine Erfolgsgeschichte, wie eine fast verdreifachte Mitgliederzahl verdeutlicht, was aber auch besondere Gründe hat.

11.08.2019

Jens Engert ist der letzte traditionelle Schuster in Altenburg. Der 57-Jährige hat seinen Beruf noch zu DDR-Zeiten erlernt, Mitte der 90er-Jahre den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und betreibt heute zwei Läden – einen in Altenburg und einen in Meuselwitz. Und so manchen kuriosen Auftrag hat er schon bekommen.

11.08.2019