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Altenburg Blick hinter historische Mauern – 38 Objekte im Kreis dabei
Region Altenburg Blick hinter historische Mauern – 38 Objekte im Kreis dabei
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20:03 15.08.2018
Traditionell findet zum Denkmalstag ein Konzert im Altenburger Marstall statt – hier eine Archivaufnahme. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Seit inzwischen 25 Jahren lockt der Tag des offenen Denkmals bundesweit mit zahlreichen geschichtsträchtigen Highlights. Genau so lange ist auch das Altenburger Land beteiligt und verspricht für den diesjährigen Aktionstag wieder so manches Schmankerl.

Insgesamt 38 Denkmale, heißt es aus dem Landratsamt, sind zur 2018er-Auflage des Aktionstags im gesamten Kreis für den Publikumsverkehr geöffnet. Unter dem diesjährigen Motto „Entdecken was uns verbindet“ bieten allerorten Ehrenamtliche einen Einblick in ihr Engagement für historische Gemäuer, öffnen Eigentümer die Türen und zeigen ihre Schmuckstücke.

Im Zuge dessen sollen auch wieder besonders herausragende Akteure für ihren Einsatz gewürdigt werden. So wird am 9. September etwa die Kirchgemeinde in Heyersdorf mit einer Auszeichnung bedacht. Unter ehrenamtlicher Regie des Gemeindekirchenrats um Ingrid Koch konnte die örtliche Dorfkirche in siebenjähriger Bauzeit restauriert und instand gesetzt werden. Im vergangenen November wurde zudem die aufwendig restaurierte Opitz-Orgel wieder eingeweiht.

Ebenfalls geehrt werden soll Jan Godts. Der Architekt ist seit langem als ehrenamtlicher Denkmalpfleger tätig und steht anderen Eigentümern mit Rat und Tat zur Seite. Zwei denkmalgeschützte Wassermühlen in Windischleuba und Remsa konnten durch sein Engagement vor Abbruch und schrittweisem Verfall gerettet werden. Wohn- und Nebengebäude wurden als Wohnstätte und Standort für Godts’ Architekturbüro umgebaut und instand gesetzt.

Auch in der Skatstadt ist wieder einiges geboten. Insgesamt 32 Objekte sollen in Altenburg zu besichtigen sein, teilt die Verwaltung mit. Dabei verspricht Sprecher Christian Bettels auch wieder zahlreiche neu zu entdeckende Gebäude. Genaue Details sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.

Fest steht indes bereits, dass das Abschlussfest in diesem Jahr im Forum Thüringer Hof zwischen Gabelentzstraße 15 und Kanalstraße 7 steigen wird. Federführend ist hierbei die Initiative „Neue Gründerzeit an der Blauen Flut“, die im Zuge des Denkmaltages auch ein ganztägiges Hoffest auf die Beine stellen will. Zum Programm gehört auch eine Projektion mit alten Fotos aus dem Viertel – wofür die Initiative um Unterstützung bittet: Wer alte Fotos oder Postkarten mit Ansichten von Straßen und Gebäuden aus dem Gründerzeitviertel zwischen Bahn und Pauritzer Platz besitzt, wird gebeten, diese – versehen mit Name und Anschrift – bei Cziesla & Partner im Thüringer Hof abzugeben oder per Mail an info@neue-gruenderzeit.eu zu senden. Originale werden vor Ort eingescannt und selbstverständlich wieder zurück gegeben.

Von Bastian Fischer

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