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Altenburg Buntes Programm beim Göhrener Kinder- und Dorffest
Region Altenburg Buntes Programm beim Göhrener Kinder- und Dorffest
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07:49 25.06.2018
Beim Wettnageln hämmerte Bürgermeister Frank Eichhorn derlei großen Stahlstift fast schon meisterlich ins Gebälk.
Beim Wettnageln hämmerte Bürgermeister Frank Eichhorn derlei großen Stahlstift fast schon meisterlich ins Gebälk. Quelle: Wolfgang Riedel
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Göhren

Die Mitgestalter des Dorflebens in Göhren um Cheforganisator Roberto Bauer verstehen es, reichlich Gäste zum Kinder- und Dorffest auf die Festwiese zu locken. Im Zuschauerfokus standen am Sonnabend vor allem zwei Fußballturniere. Am Sonntag dann das Bambiniturnier.

Beim Punkten der drei Altherrenmannschaften schaute eine Gruppe um den Göhrener Fan Gotthard Kühn gebannt auf die Fußballer, die Punkt 13 Uhr in der geforderten Aufstellung mit Tormann und vier Feldspielern jeweils zehn Minuten lang gegen die Oldies vom SV Aufbau Altenburg spielten. Kühn und Co. hatten dabei allerdings wenig Grund zum Jubeln, denn die Gastgeber unterlagen den Skatstädtern 0:3, was Turnierleiter Rodger Vierbeck sofort aktenkundig vermerkte. Das Oldie-Turnier gewann dann auch Aufbau vor Göhren und dem Team „Rote Rübe“ Mockern. Im Jugendturnier mit vier Mannschaften siegten die Sportfreunde Windischleuba vor dem Team Buscha, den Junioren des SV Aufbau Altenburg und dem Fight-Club Göhren.

Derweil trimmte Festteilnehmer Manfred Mälzer beim Bierglasschieben das Glasgefäß von fünf Versuchen dreimal über zwei Meter durch die Rinne ins Zielloch. Wer dabei den ersten Preis, einen Ventilator, gewann, entschied sich erst am Sonntag. Laute Hammerschläge dröhnten plötzlich durch das Dorf, denn jetzt klopfte Bürgermeister Frank Eichhorn (Feuerwehrverein) beim Wettnageln einen langen Stahlstift kräftig in einen Balken.

Indes gewann Lisa Ermert aus Borna beim Drehen des Glücksrades ein Ärmelbügelbrett. Und pausenlos reichte Heike Hartmann den Gästen unter anderem Rostbratwürste. Die Göhrenerin Eileen Ermert bevorzugte aber unter den 13 angebotenen Gerichten eine leckere Hühnerbrust, ehe auch sie dann gekräftigt mit voller Wucht das Glücksrad zum Rotieren brachte.

Von Wolfgang Riedel