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Altenburg Corona-Bestimmungen: Altenburger Museumsnacht muss erneut ausfallen
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Corona-Bestimmungen: Altenburger Museumsnacht muss erneut ausfallen

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16:57 07.06.2021
Die Altenburger Museumsnacht – hier eine Archivaufnahme von 2018 – ist eine beliebte Veranstaltung im Kulturkalender der Skatstadt. Coronabedingt muss sie auch in diesem Jahr wieder ausfallen.
Die Altenburger Museumsnacht – hier eine Archivaufnahme von 2018 – ist eine beliebte Veranstaltung im Kulturkalender der Skatstadt. Coronabedingt muss sie auch in diesem Jahr wieder ausfallen. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Jetzt ist es offiziell: Die für den 2. Juli geplante Altenburger Museumsnacht fällt aus. Das teilte die KAG Altenburger Museen am Montag mit. Stattdessen findet an diesem Tag eine Lesung mit dem Schauspieler und ehemaligen Schauspieldirektor des Theaters Altenburg Gera, Bernhard Stengele, statt.

Die von Lindenau-Museum, Residenzschloss Altenburg, dem Naturkundemuseum Mauritianum und dem Historischen Friseursalon geplante Museumsnacht kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden, heißt es in der Pressemeldung weiter. Die Museen richten sich bei der Absage der Großveranstaltung nach der aktuellen Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Thüringen, in der Veranstaltungen in der zu erwartenden Größenordnung nicht gestattet sind. Mit dem Ausfall der diesjährigen Altenburger Museumsnacht fällt die Großveranstaltung zum zweiten Mal coronabedingt aus.

Die Altenburger Museumsnacht existiert seit dem Jahr 2000 und hat sich seitdem zu einer festen Größe im Altenburger Eventkalender entwickelt. Jedes Jahr bieten die Museen des Schlossberges ein buntes Programm für große und kleine Museumsfreunde sowie alle neugierigen Besucher an. Der Veranstaltungstag endet jedes Jahr mit einem großen Fest im Schlosshof.

Lesung statt Museumsnacht: Altenburgs ehemaliger Schauspieldirektor Bernhard Stengele liest am 2. Juli skurrile Erzählungen aus dem Buch „Mord im Grünen“. Quelle: Mario Jahn

An Stelle der Museumsnacht tritt die ursprünglich für den 18. Juni geplante Lesung mit Bernhard Stengele. Zusammen mit jungen Vorleserinnen und Vorlesern wird er nun am 2. Juli von 18 bis 21 Uhr im Schulgarten der Martin-Luther-Schule heitere, aber auch skurrile Erzählungen aus dem Buch „Mord im Grünen“ den kleinen und großen Zuhörerinnen und Zuhörern vortragen. In den Kriminalgeschichten verwandeln sich selbst die harmlosesten Naturschauplätze in Tatorte, die so manche Überraschung bereithalten.

Wer die Lesung besuchen möchte, muss sich im Vorfeld anmelden – entweder telefonisch unter der Nummer 03447 895545 oder per E-Mail unter forster@lindenau-museum.de

Von LVZ