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Altenburg Countdown für’s Altenburger Musikfestival
Region Altenburg Countdown für’s Altenburger Musikfestival
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08:08 08.08.2018
Die Köpfer hinter dem Musikfestival: Angelika Kiesewetter-Lorenz, Klaus-Jürgen Kamprad, Wolfgang Wagner und Rolf Olischer (v.l.).
Die Köpfer hinter dem Musikfestival: Angelika Kiesewetter-Lorenz, Klaus-Jürgen Kamprad, Wolfgang Wagner und Rolf Olischer (v.l.). Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg

Langsam aber sicher biegen die Vorbereitungen für das Altenburger Musikfestival auf die Zielgerade ein: Wenn Donnerstagabend um 18 Uhr der erste Ton zum Konzert des Knabenchors Dresden in der Schlosskirche erklingt, geht der Veranstaltungsmarathon mit den beiden Warm-up-Konzerten in die nunmehr 28. Runde.

Insgesamt fühle man sich sehr gut aufgestellt, so Klaus-Jürgen Kamprad, Vorstandsmitglied des federführenden Fördervereins. „In diesem Jahr können wir erstmals an jedem Tag ein Konzert präsentieren, sind damit trotz gleichbleibendem Budget noch breiter aufgestellt“, konnte der Altenburger Verleger kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz verkünden. Der Mittelpunkt des Veranstaltungsreigens liege dabei weiterhin im Schloss, „wir beziehen jedoch mit unseren Spielstätten den gesamten Kreis mit ein“.

Froh sei man, so Kamprad weiter, dass man in diesem Jahr insbesondere überregional punkten dürfte. So wird das Konzert des Ensemble 1684 mit Schlossorganist Felix Friedrich von Deutschlandradio mitgeschnitten und zeitnah bundesweit gesendet. „Das ist auch ein Qualitätsbeweis für unser Festival“, ist sich Kamprad sicher. Finde die Aktion genug Zuspruch, wolle man auch künftig auf solche Kooperationen setzen.

Dass der so geadelte Aufwand und Anspruch auch beim Publikum honoriert werde, zeige sich daran, dass dieses beständig nachwachse, freut sich der Organisator. „Das beweist, dass wir eine gute Mischung anbieten können, die viele verschiedene Gäste anspricht.“ Ein Beispiel für die gelungene Melange, so Kamprad, sei dabei auch die Matinee im Lindenau-Museum, die in diesem Jahr zum inzwischen vierten Mal über die Bühne geht. „Diesmal widmen wir uns dort Johann Gottlieb Naumann. Der Dresdner Komponist war zu seiner Zeit ein Shooting-Star, heute es ist er beinahe vergessen.“ Es dürfte spannend werden, wie die Beteiligten Naumanns Schaffen für die Gäste in Szene setzen.

Das offizielle Warm-Up zum Altenburger Musikfestival steigt am Donnerstag an gleich zwei Orten. Zunächst steht um 18 Uhr der Dresdner Knabenchor in der Schlosskirche auf der Bühne. Um 20 Uhr sorgt dann „Quatrocelli“ in der Tenne der Brauerei für die passende Einstimmung auf das Spektakel. Karten zu jeweils 15/12,50 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. Einlass ist je eine Stunde vor Beginn.

Von Bastian Fischer