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Altenburg Das sind die Meldungen des Tages aus dem Altenburger Land
Region Altenburg Das sind die Meldungen des Tages aus dem Altenburger Land
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17:07 24.01.2020
Auch abseits der großen Geschichten ist im Altenburger Land einiges los. Die OVZ liefert den aktuellen Überblick. Quelle: Mario Jahn
Altenburger Land

Neben den großen Geschichten gibt es im Altenburger Land auch viele kleinere Dinge. Und auch diese sind es wert, gemeldet zu werden. Die OVZ liefert den aktuellen Überblick.

Aktion: Plakate gegen Komasaufen

Altenburg: Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die Krankenkasse DAK ihre Kampagne „bunt statt blau“ zur Alkoholprävention im Altenburger Land. Gesucht werden die besten Plakate gegen das Rauschtrinken, teilt die Kasse mit. Hintergrund: In den vergangenen fünf Jahren seien bundesweit jeweils rund 22 000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Gegenüber der ersten Erhebung der Daten im Jahr 2000 hätten sich die Zahlen um 128 Prozent erhöht. Seit dem Jahr 2013 sei die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen zwar leicht rückläufig, Experten fordern jedoch weiterhin eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren von Thüringens Sozialministerin Heike Werner. Schulen im Altenburger Land seien eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln. Schüler können bis 31. März Plakate dagegen entwerfen. Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die seit vielen Jahren über Alkohol aufklärt.

Bildvortrag zu äolischen Inseln

Altenburg: In den Süden Europas können Wintermuffel am Mittwoch, den 29. Januar, in Altenburg entfliehen – zumindest bildlich. Dann lädt Volker Kutzner von der Altenburger Sektion des Deutschen Alpenvereins in die Gartenanlage Ost zum Bildvortrag ein.

Mit im Gepäck hat Kutzner zahlreiche Aufnahmen und Geschichten über seinen Trip auf die äolischen Inseln im thyrennischen Meer vor Sizilien. Die abgelegenen Eilande sind alle vulkanischen Ursprungs, auf dreien sind die Feuerberge noch heute aktiv. Die Anreise ist nur per Schiff möglich, auf manchen der Inseln gibt es sogar gar keine Fahrzeuge. Dafür, so Kuntze, überzeugen die Eilande mit Natur und Ruhe im Überfluss, bieten ein Paradies für Wanderer, zum Tauchen, Schnorcheln und anderen Wassersport.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, ab 18 Uhr werden Essen und Getränke gereicht, Beginn ist spätestens um 19.30 Uhr.

Reiselust und Reisefrust in der DDR

Altenburg: Der erste Büchertreff im neuen Jahr in der Altenburger Stadtbibliothek (Lindenaustraße 4) findet am kommenden Mittwoch, de 29. Januar, um 15.30 Uhr statt. Waltraud Seidel wird dann ihr im Mai 2019 erschienenes Buch: „Eingesperrt!? – Reiselust und Reisefrust in der DDR“ vorstellen.

„Ja, wart Ihr denn nicht eingesperrt?“ Ansichtssache! Wer unbedingt in den Alpen klettern, Paris oder gar New York sehen wollte, der fühlte sich wohl eingesperrt. Wer stattdessen die Berge der Hohen Tatra besteigen, im Moskauer Bolschoi-Theater „Schwanensee“ erleben oder am Balaton und am Schwarzen Meer seinen Badeurlaub verbringen wollte, für den gab es auch als DDR-Bürger die Möglichkeit für wunderschöne Urlaubserlebnisse.

Bei einem Wienbesuch erzählte Waltraud Seidel im Wiener Autoren-Kreis von den vielen Auslandsreisen in DDR-Zeiten. Hier wurde die Idee zu ihrem Buch geboren. Die Autorin war viele Jahre am Institut für Lehrerbildung Altenburg als Dozentin für Literatur tätig. Seit 2014 veröffentlicht sie als freie Schriftstellerin Autobiographisches und Kinderbücher.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucher und bitten um telefonische Voranmeldung unter 03447 315058. Der Eintritt ist frei.

Göllnitz erhöht Hundesteuer

Göllnitz: Wer in der Gemeinde Göllnitz einen „normalen“ Hund hat, für den ändert sich in diesem Jahr nichts. Anders liegt der Fall für Halter von mehreren Hunden sowie für Besitzer sogenannter gefährlicher Hunde. Für diese steigen die Steuern. „Wir mussten die Satzung auf die neue Mustersatzung des Freistaates anpassen“, erklärt Bürgermeister Hans-Jürgen Heitsch (FDP). Damit wurde auch eine gewisse Erhöhung der Steuer verbunden. „Nach 17 Jahren ist das sicher gerechtfertigt“, sagt Heitsch und fügt an, dass über die Hundesteuer sicherlich keine Gemeinde reich werden wolle.

Auch deswegen blieb wohl der Satz für den ersten Hund bei 30 Euro. Soviel und zehn Euro mehr mussten bis Jahresende auch für den Zweithund gezahlt werden. Der Satz ist nun um 20 Euro gestiegen. Noch teurer ist das Halten eine dritten Hundes geworden. Die bis dato geltenden 40 Euro wurden auf 100 Euro angehoben. „Wir sehen es nicht ein, dass, wer nicht züchtet, mehr als zwei Hunde hält“, begründet der Bürgermeister den Preissprung gegenüber der OVZ.

Gefährliche Hunde – wegen der nicht gerichtsfesten Definition in der alten Mustersatzung des Landes Thüringen wurde eine neue aufgesetzt – kosten fortan 150 Euro pro Tier. Zum Vergleich: Bis dato kostete der erste gefährliche Hund 100 Euro, an den Steuern für den zweiten hat sich nichts verändert.

Von OVZ

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