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Altenburg Denkmaltag: Deutlich weniger Fußreisende in der Stadt Altenburg
Region Altenburg Denkmaltag: Deutlich weniger Fußreisende in der Stadt Altenburg
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17:06 12.09.2019
Das Prinzenpalais mit der Biennale gehörte zu den Top-Besuchermagneten. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Die Besucherzahlen zum Tag des offenen Denkmals in der Stadt Altenburg sind stark eingebrochen – um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Auswertung der Stadtverwaltung hervor. Insgesamt rund 11 000 historisch Interessierte seien am Sonntag in der Stadt und den Ortsteilen unterwegs gewesen. Das seien etwa 6000 weniger als im vergangenen Jahr. Die Daten beruhen auf den Strichlisten, die an jedem Denkmal separat geführt wurden. Doppelzählungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. Eine mögliche Erklärung für den Rückgang sieht die Stadt im starken Angebot des Landkreises.

In der Besuchergunst ganz vorn lagen der Schlosskomplex mit Teehaus und Orangerie sowie die herzogliche Hofgärtnerei, teilte die Stadtverwaltung mit. Etwa 1000 Interessierte nutzten demnach die Gelegenheit, einen Blick in das sonst nicht zugängliche Prinzenpalais zu werfen. Dort fand die „Biennale für junge Kunst“ statt, mehr als 30 Kreative präsentierten dort ihre Werke. Ebenfalls fast 1000 Besucher wurden in der Music Hall gezählt, wo diesmal die Messe für Kreativität, Kultur & Wirtschaft zu sehen war.

Andrang bei Musikschule, Friseur und Gasthof

Etwa 830 Besucher wurden in der Villa Ranniger, dem Sitz der Musikschule, gezählt, je 700 waren es im Historischen Friseursalon und bei der Initiative „Neue Gründerzeit an der Blauen Flut“, die in den Gasthof „Thüringer Hof“ in der Gabelentzstraße 15 geladen hatte.

200 Fußreisende waren in der ehemaligen GAGfAH-Siedlung unterwegs – sie informierten sich über den Stand der Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten. Ebenso viele Unternehmungslustige zog es zur archäologischen Grabungsstätte bei Kosma, wo im Zuge des Gasleitungsbaus geforscht wird. Dort sind Spuren einer slawischen Siedlung entdecktworden. Für alle, die am Denkmaltag keine Zeit gefunden haben, sich das anzuschauen: Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie will im Herrenhaus von Oberzetzscha im März oder April 2020 eine Ausstellung mit den interessantesten Fundstücken zeigen.

Von OVZ

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