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Altenburg Drei Ostthüringer Projekte beim Finale in Darmstadt
Region Altenburg Drei Ostthüringer Projekte beim Finale in Darmstadt
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15:11 30.05.2018
Tony Wunderlich aus Altenburg nahm mit seinem Projekt „Wandernde Sterne im Visier – Konstruktion und Bau einer Teleskop-Nachführung“ am Bundesfinale von „Jugend forscht“ teil. Quelle: Mario Jahn
Darmstadt/Altenburg

182 talentierte Jungforscherinnen und Jungforscher mit insgesamt 105 Projekten hatten sich für das Finale von „Jugend forscht“, Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, vom 24. bis 27. Mai qualifiziert. Ausrichter war das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck in Darmstadt anlässlich seines 350-jährigen Firmenjubiläums. In Anwesenheit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek (CDU), sowie 1100 geladenen Gästen wurden die Preisträger in einer würdigen Feierstunde am Sonntag ausgezeichnet.

Beim Bundesfinale mit allen Landessiegern wurde Thüringen von 15 Teilnehmern mit acht Projekten repräsentiert. Aus Ostthüringen gehörten zu den Finalisten im Fachgebiet Arbeitswelt Göran Hegenberg (16) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg mit seinem Projekt „Smarter Laborhelfer – ChemCalc+ App“, im Fachgebiet Physik Florian Grunert (17) vom Zabel-Gymnasium Gera mit „Exakte Bestimmung der Fallbeschleunigung auf der Erde“ und im Fachgebiet Technik Tony Wunderlich (17) von der Johann-Friedrich-Pierer-Schule Altenburg (Berufliches Gymnasium) mit „Wandernde Sterne im Visier – Konstruktion und Bau einer Teleskop-Nachführung“.

Schon allein die Präsenz von drei Ostthüringer Projekten am Bundesfinale ist ein Riesenerfolg. Gegen die starke Konkurrenz – unter anderem von Spezialgymnasien und Studenten im ersten Studienjahr an Hochschulen und Universitäten – reichte es für alle drei Projekte leider nicht zu einer Platzierung. Aber schon die Teilnahme war für alle ein emotionaler Höhepunkt. Die Atmosphäre und die geknüpften Kontakte bleiben in allerbester Erinnerung.

Preis im Fachgebiet Chemie geht nach Jena

Mit dem Bundessieg im Fachgebiet Chemie (mit 2500 Euro dotiert) von Malek Sbeih (19) vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena mit „Fettlöser mit Lichtschalter – Synthese und Untersuchung fotochemisch schaltbarer Tenside“, der Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in Großbritannien und dem Sonderpreis (1000 Euro) für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis sowie einem weiteren Sonderpreis kehrte die Thüringenauswahl vom Bundeswettbewerb zurück.

Insgesamt hatten 12 069 Jugendliche an der 53. Wettbewerbsrunde teilgenommen, ihr Talent in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik unter Beweis gestellt und sich über Regional- und Landeswettbewerbe für das Finale qualifiziert. Zum Finalauftakt sagte Bundesministerin Karliczek: „Mit ihrem Wissensdrang, ihrer Kreativität und viel Herzblut forschen die jungen Talente an neuen Innovationen, die das Leben unserer Mitmenschen besser machen können. Das finde ich klasse und das kann uns alle mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen“.

Kurzfassungen aller Projekte, Fotos, Filme und weiterführende Informationen gibt es unter hier.

Von Heinz Teichmann

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