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Altenburg Drei Tage Programm: Theater, Handwerker, Kunst am Hallengiebel
Region Altenburg Drei Tage Programm: Theater, Handwerker, Kunst am Hallengiebel
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09:12 19.08.2019
So ähnlich soll die Giebelwand-Gestaltung aussehen: Entwürfe der Altenburger Farbküche für die alte Lagerhalle in der Brunnenstraße 18. Quelle: Foto: Farbküche
Altenburg

Wenn diese Woche im Großraum Leipzig die Tage der Industriekultur steigen, wird auch das Altenburger Land an drei Tagen mit einer Reihe von Veranstaltungen vertreten sein. Darunter sind Ereignisorte, die erstmals im Programm der jährlichen Veranstaltungsserie stehen. Initiator ist der Leipziger Verein für Industriekultur.

Zu den stattlichsten Adressen gehört das Landestheater Altenburg, das am Samstag, den 24. August, letztmalig vor der Sanierung seine Türen öffnet. Zwar ist das ehemalige Herzogliche Hoftheater im Neorenaissancestil eigentlich nicht der typische Ort im Sinne von Industriekultur, konstatiert der Verein. „Doch die Schaffenden der Industrie, die Arbeiter und Ingenieure, haben es zu allen Zeiten in fast 150 Jahren rege genutzt. Sie gaben den Anstoß zu seinem Bau, besuchten Volksbühne und Betriebsanrechte, schlossen als Brigaden Patenschaften mit Künstlern.“

Letzte Chance im Theater

Von 11 bis 12.30 Uhr sind am Samstag Besucher willkommen – Treff ist auf der Haupttreppe des Theaters, der Eintritt ist frei. „Allen Interessierten erschließt sich die letztmalige Gelegenheit, vor der technischen und logistischen Sanierung des Theaterhauses die besondere Wirkung desselben zu erleben“, wirbt Frieder Krause, der zusammen mit dem Technischen Direktor des Theaters Altenburg-Gera, René Prautsch, die Führung gestaltet. Während sich Prautzsch auf die bühnentechnischen Aspekte vor und nach der Sanierung konzentriert, will Krause den Schwerpunkt auf die Architektur und die reiche Geschichte des Theaters legen. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl wurde aufgehoben, eine Anmeldung ist nötig – Telefon 03447 836012 oder Mail: kulturbund-altenburgerlandev@t-online.de.

Auf der Spur von Altin und Textima

Bereits am Donnerstag, den 22. August, von 12 bis 16 Uhr öffnet der Gewerbepark Alte Fabrik in der Friedrich-Ebert-Straße. Der verwaltet das Erbe von Textima und Altin. Die Betreibergesellschaft des Gewerbeparks hat eine Hausmesse organisiert, auf der sich vor Ort ansässige Unternehmen präsentieren – darunter das Innova Sozialwerk, die Thüringer Arbeitsloseninitiative sowie diverse Handwerker und Dienstleister. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einblicke in Berufe

Um Berufsqualifizierungen in Bereichen wie Metall-, Kunststoff- und Verbundstofftechnik geht es beim 1. gemeinnützigen Aus- und Weiterbildungsbund Altenburg AWA. Der Bildungsträger öffnet seine Türen am 23. August von 12 bis 18 Uhr und am 24. August von 10 bis 14 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten – bei unter 03447 506907 oder per E-Mail unter info@awa-ev.de.

Giebel wird zum Kunstwerk

Auch die Altenburger Farbküche bereichert die Tage der Industriekultur. Ab 22. August gestaltet der Verein in der Brunnenstraße 18 die Giebelwand einer alten Lagerhalle. Das Motiv stehe unter dem Motto „frei“, sagt Susann Seifert von der Farbküche. Es ist keine Mitmachaktion, Zuschauer sind aber willkommen. „Am Donnerstag wird von 10 bis etwa 16 Uhr gearbeitet, am Sonnabend und Sonntag sind wir auf jeden Fall von 14 bis 18 Uhr vor Ort“, kündigt Seifert an. Der Eigentümer der Brunnenstraße 18 stelle für die Street Art die Fläche zur Verfügung – weitere Objekte – bevorzugt in der Innenstadt – werden noch gesucht.

Offene Türen am Lokschuppen

Neben Altenburg ist auch Meuselwitz ein Schauplatz der Tage der Industriekultur. Der Verein Kohlebahnen führt vor Augen, wie einst die Braunkohle aus dem Bergbau abtransportiert wurde. Am 25. August von 10 bis 16 Uhr ist der Lokschuppen in der Georgenstraße 46 in Meuselwitz geöffnet. Um 11 und 13.55 Uhr rollt die Kohlebahn in Meuselwitz ab, um 11.50 Uhr ist Start in Regis-Breitingen. Anmeldungen sind nicht nötig.

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