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Altenburg Drei neue Wagen für die Stützpunktwehren im Altenburger Land
Region Altenburg

Drei neue Wagen für die Stützpunktwehren im Altenburger Land

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09:22 22.10.2020
Drei Einsatzleitwagen wurden für die Feuerwehren in Altenburg, Gößnitz und Langenleuba-Niederhain übergeben. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Große Freude bei den Feuerwehrkameraden im Kreis: Der Landkreis konnte am Dienstagabend ganz offiziell drei neue Einsatzleitwagen (ELW) an die Kameraden übergeben.

Bei den drei identischen Kleinbussen handelt es sich um komplett ausgestattete mobile Büros. Damit stehen den Einsatzleitern analoge und digitale Funktechnik, eine Telefonanlage, ein Faxgerät und ein Computer mit Internetzugang sowie die moderne Einsatzunterstützungs-Software „Fireboard“ bei Einsätzen vor Ort zur Verfügung. Die ELW dienen der Einsatzleitung vorwiegend zur Anfahrt und Erkundung sowie als Hilfsmittel zur taktischen Führung der Einheiten und Verbände im Ernstfall.

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Stationierung in Altenburg, Gößnitz und dem Wieratal

Konkret wurden die Fahrzeuge durch den Landkreis für den überörtlichen Brandschutz und die allgemeinen Hilfen sowie den Katastrophenschutz angeschafft. „Die ELW können die Feuerwehren natürlich auch für ihre eigenen Aufgaben in der Gemeinde nutzen“, erklärt darüber hinaus Kreisbrandinspektor Uwe Engert.

Zwei der neuen Fahrzeuge werden bei den Stützpunktfeuerwehren Wieratal und Altenburg stationiert. Das dritte Fahrzeug wird in Gößnitz als Teil des Gefahrgutzuges des Landkreises seine Heimat finden. Insgesamt 450 000 Euro hat der Landkreis in die Anschaffung investiert, die vom Freistaat Thüringen mit Fördermitteln über 160 000 Euro kofinanziert wurde.

Insgesamt gibt es im Altenburger Land vier Stützpunktfeuerwehren. Neben den Wehren in Altenburg und Meuselwitz gehören auch die Wehren in Schmölln sowie in Ziegelheim zusammen mit Langenleuba-Niederhain dazu. Sie sollen, neben ihren eigentlichen örtlichen Aufgaben, auch überörtlich andere Wehren wo nötig bei Einsätzen unterstützen. Die Stützpunktfeuerwehren müssen in der Regel innerhalb von zwanzig Minuten nach der Alarmierung jeden Einsatzort in ihrem Ausrückebereich erreichen können.

Von OVZ