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Altenburg Ehrenberger atmen auf: Straße nach Altenburg wieder frei
Region Altenburg Ehrenberger atmen auf: Straße nach Altenburg wieder frei
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09:10 05.09.2018
Uwe Meister (Geschäftsführer Meister+Möbius), Adil Al Hussein (Projektingenieur Meister+Möbius), Bernd Wenzlau (Fachbereichsleiter Bildung und Infrastruktur im Landratsamt), Wolf Aubrecht (Fachdienstleiter Straßenbau und -verwaltung im Landratsamt), Lutz Taubert (Anwohner) und Jürgen Melzer (Bauleiter Eurovia, von links) geben am 4. September nach gut zweimonatiger Bauzeit die Kreisstraße 206 für den Verkehr frei. Quelle: Thomas Haegeler
Altenburg

Durchatmen in Ehrenberg. Seit einigen Tagen ist die Kreisstraße 206 im Altenburger Ortsteil wieder befahrbar – und mit ihr zugleich die kürzeste Verbindung ins Zentrum der Skatstadt wiederhergestellt. Am Dienstag nun wurde das neue, knapp 300 Meter lange Stück zwischen Zschechwitz und Ehrenberg nach gut zweimonatiger Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben.

Weite Umwege gehören der Vergangenheit an

„Es ist ein kurzes, aber doch recht wichtiges Stück Kreisstraße“, sagte der für Bildung und Infrastruktur zuständige Fachbereichsleiter des Landratsamts, Bernd Wenzlau, in Vertretung des verhinderten Landrats Uwe Melzer (CDU) anlässlich der Freigabe. Warum, das veranschaulichte Lutz Taubert: „Ich bin glücklich, weil jetzt die kurze Verbindung nach Altenburg wieder offen ist“, so der Anwohner. „Wenn man ins Krankenhaus wollte, musste man in den zurückliegenden Wochen immer über Oberleupten bis runter zum Großen Teich fahren, um dann von da über die Zwickauer Straße ins Klinikum zu kommen.“

Die Sanierung der K 206 sei die vorletzte Maßnahme im Rahmen der Beseitigung von Hochwasserschäden, erklärte Wenzlaudie Arbeiten an der Kreisstraße in Zürchau, die derzeit noch laufen, bilden den Abschluss. In Ehrenberg wurde das Teilstück zwischen Bahnbrücke und Zschechwitz für rund 215 000 Euro vollgebunden ausgebaut, wobei 30 Zentimeter Verfestigung, 26 Zentimeter Asphalttragschicht und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht sind.

Geld für Ausbau kommt aus Hochwasser-Hilfefonds

Die Ausbaubreite beträgt 5,50 Meter plus einen Meter Bankettbreite. Auf beiden Seiten. Aus Richtung Zschechwitz bis zur Pleißebrücke wurde die Fahrbahn zudem mit Granitborden eingefasst und eine am westlichen Fahrbahnrand verlaufende Entwässerungsrinne aus Granitpflaster eingebaut. Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet konnten die Fahrbahnränder jedoch nicht angehoben werden, so dass aus Gründen der Straßenentwässerung der Querschnitt als Dachprofil ausgeführt wurde.

Der Ausbau der K 206 wurde zu 100 Prozent aus dem durch Bund und Länder finanzierten Fonds „Aufbauhilfeprogramm zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden infolge des Hochwassers vom 18. Mai bis zum 4.Juli 2013 in Thüringen“ gefördert.

Von Thomas Haegeler

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