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Altenburg Ein Garten zum Naschen, Plaudern und Anpacken in Altenburg-Nord
Region Altenburg Ein Garten zum Naschen, Plaudern und Anpacken in Altenburg-Nord
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12:17 30.05.2019
Der Naschgarten in Altenburg-Nord ist liebevoll gestaltet – unter anderem mit farbenfrohen Wegweisern und einer Kräuterspirale. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Ein ganz besonderer Ort im Norden Altenburgs hatte am Mittwoch seine Pforte weit geöffnet: Tag der offenen Tür im Naschgarten in der Barlachstraße 26. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, schauten sich vor Ort zwischen Pflänzchen, Büschen und Bäumchen um, begutachteten die Hochbeete und die Kräuterschnecke, gerieten bei Kaffee, Kuchen und strahlendem Sonnenschein ins Fachsimpeln.

„Essbare Städte“ als Inspiration

Für die meisten von ihnen war der Naschgarten völlig neu. Kein Wunder: Er ist erst zu Jahresbeginn entstanden. Eine gedeihliche Oase auf dem Gelände des Mehrgenerationenhauses der Awo. Die geistige Mutter dieses Kleinods ist Silvia Herden, langjährige Awo-Mitarbeiterin. Sie hatte sich von den „Essbaren Städten“ in anderen Regionen inspirieren lassen, wie sie selbst erzählte. Seit Ende letzten Jahres im Ruhestand, betreut sie den Garten nun mit ganzem Herzen. Mit Hilfe einer Gärtnerei wurden unter anderem Erdbeeren und Tomaten, Kürbisse und Kirschen, Pflaumen und Heidelbeeren gepflanzt und liebevoll mit Beschriftungen in Form großer Schmetterlinge gekennzeichnet.

Finanzierung für zunächst ein Jahr

Finanziert wurde das Projekt für zunächst ein Jahr über eine Förderung aus dem Fonds Soziale Innovationen des Awo-Landesverbandes Thüringen. Danach, so hoffen die Beteiligten, wird es mit Hilfe vieler engagierter Unterstützer weitergehen.

Kein abwegiger Gedanke angesichts der zahlreichen interessierten Gäste am Mittwoch. Manch einer bot auch gleich an, weitere Gewächse mitzubringen, wie etwa Edelgard Riedel. „Wir haben so viele überzählige Kohlrabipflanzen aus eigenem Anbau, da geben wir gern welche ab“, sagte sie. So soll es ja sein: der Naschgarten als Begegnungs- und Entdeckerstätte im Stadtteil Nord, ein Ort zum Entspannen und Mitmachen. Das Obst und Gemüse soll von allen gepflegt und geerntet werden können, erklärt Sozialarbeiterin Marleen Stroka, bei der – ebenso wie bei Quartiersmanager Patrick Wagner – alle Fäden zusammenlaufen. Es wurde extra ein Gerätehäuschen mit Gartengeräten angeschafft. Den Schlüssel dazu gibt es in der Begegnungsstätte zu den Öffnungszeiten: montags 15 bis 17 Uhr, dienstags bis donnerstags 14 bis 17 Uhr ... und immer, wenn das Tor offen steht.

Naschen erlaubt

Und wer einfach nur mal naschen will: Auch das ist erlaubt. Die Kinder des benachbarten Awo-Kindergartens warten schon sehnsüchtig.

Von Christiane Leißner

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