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Altenburg Elaine kann auf Heilung hoffen
Region Altenburg Elaine kann auf Heilung hoffen
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19:34 23.09.2019
Die fünfjährige Elaine aus Borkwalde leidet an Blutkrebs. Jetzt hat sich ein passender Spender gefunden. Quelle: privat
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Altenburg

Die kleine Elaine kann hoffen. Das fünfjährige Mädchen aus Borkwalde aus der Nähe von Potsdam war bereits zum zweiten Mal in ihrem so jungen Leben an Blutkrebs erkrankt. Der in Dresden ansässige Verein für Knochenmark- und Stammzellenspenden (VKS) startete deshalb eine Typisierungsaktion, die bis ins Altenburger Land ausstrahlte, um einen passenden Spender zu finden, der der kleinen Elaine das Leben retten kann. Jetzt die freudige Botschaft: Es hat sich ein Spender für Elaine gefunden.

Hilfe auch aus Thüringen

Eine Botschaft, die auch in Ostthüringen für Erleichterung und Freude sorgt. Denn obwohl das Mädchen weit weg in Brandenburg lebt, beteiligten sich viele potenzielle Spender aus dem Altenburger Land an der Typisierungsaktion. Im Juni am Rande des traditionellen Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren in Pahna ließen sie sich registrieren (die OVZ berichtete). Dort fand parallel zum Jugendlager ein Volleyballturnier statt, für das die Feuerwehrleute die medizinische Betreuung übernehmen.

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Und dorthin hatten Volleyballer aus dem brandenburgischen Wiesenburg 100 Typisierungssets mitgebracht, um unter den Sportlern nach einem Spender für Elaine zu suchen. „Ganz spontan haben sich dann 50 unserer Betreuer an der Typisierung beteiligt. Und es wären noch mehr gewesen, wenn nicht die Sets ausgegangen wären“, erinnert sich Kreisjugendwart Stephan Penndorf gut an die Aktion im Sommer. „Jetzt freuen wir uns alle riesig, dass ein Spender für Elaine gefunden wurde und wünschen dem Mädchen alles Gute.“ Auf jeden Fall werden alle Feuerwehrleute aus dem Altenburger Land, die sich typisieren ließen, weiter in der Kartei verbleiben.

Zahlreiche Feuerwehrleute beteiligten sich im Sommer in Pahna an der Typisierungsaktion für Elaine. Quelle: privat

Leidensweg tapfer gemeistert

„Elaine ist unglaublich tapfer und eine Frohnatur“, umschreibt Katja Bollmann von der VKS das Mädchen. In der Familie sei man jetzt verständlicherweise unglaublich glücklich, dass sich ein potenzieller Spender gefunden hat. Aber man sei sich wie auch Elaine auch im Klaren darüber, dass noch ein langer und schwieriger Weg bevorsteht. „Elaine hat mittlerweile die nochmalige Chemotherapie gut überstanden. In den nächsten Wochen soll nun die eigentliche Transplantation erfolgen“, so Bollmann. Was die VKS-Sprecherin mit besonderer Hochachtung erfüllt: Elaines Oma, die maßgeblichen Anteil an der Typisierungskampagne hatte, trommelt weiter um Unterstützung für Krebserkrankte, obwohl für ihre Enkelin ein Spender gefunden wurde.

So berichtete die Märkische Allgemeine in Elaines Heimatort über den Erfolg. Quelle: MAZ

Spenderherkunft bleibt geheim

Woher Elaines Retter stammt, verrät Katja Bollmann aus Datenschutzgründen nicht. „Es gibt da ganz strenge gesetzliche Regeln. Auch im Umgang zwischen Spender und Empfänger. Da ist auch auf Wunsch eine Kontaktaufnahme zunächst nur anonym nach Ablauf einer zweijährigen Frist möglich. Erst später fällt eine Entscheidung, ob es tatsächlich einen persönlichen Kontakt gibt.“

Von Jörg Wolf

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