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Altenburg Erste Impfung in Hausarztpraxis der Medizinischen Versorgungszentren Altenburger Land
Region Altenburg

Erste Impfung in Hausarztpraxis der Medizinischen Versorgungszentren Altenburger Land

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07:01 12.04.2021
Dr. Jörg Milde impft die erste Patientin in seiner Hausarztpraxis.
Dr. Jörg Milde impft die erste Patientin in seiner Hausarztpraxis. Quelle: Klinikum Altenburger Land
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Jetzt steigen auch im Altenburger Land die Hausärzte mit ins Corona-Impfen ein: Mit der Internistischen Hausarztpraxis Dr. Milde in Schmölln erhielt am vergangenen Donnerstag die erste Hausarztpraxis der Medizinischen Versorgungszentren Altenburger Land GmbH (MVZ) den Biontech-Impfstoff, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums Altenburger Land. Nach urlaubsbedingter Praxisruhe, in der die Hausärzte in mobilen Impfteams tätig sind, werden die weiteren Hausarztpraxen des MVZ in dieser beziehungsweise der nächsten Woche nachfolgen.

Zurzeit können wöchentlich je Praxis 30 Impfdosen bestellt werden. In den Praxen liegen bereits Anmeldelisten der Patienten vor, die nach und nach aktualisiert und abgearbeitet werden. Es wird nach gesetzlicher Vorgabe geimpft. Das heißt, dass Patienten der Prioritätsstufen I und II einen Impftermin erhalten.

Schon mehrfach Schmöllner Impfzentrum unterstützt

Dr. Jörg Milde, Ärztlicher Leiter der MVZ-Praxen in Schmölln, ist mit der Impfung des Corona-Impfstoffs von Biontech vertraut. Als Impfarzt unterstützte er bereits mehrmals das Impfzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Klinikbereich in Schmölln.

Der erfahrene Internist ist erleichtert, endlich den Impfstoff in der eigenen Praxis anwenden zu können. Dabei denkt er vor allem an seine teilweise hochbetagten Patienten, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Auch sie sind gefährdet, sich beispielsweise durch den Besuch der Pflegedienste oder von Angehörigen mit Corona zu infizieren. „In der Hausarztpraxis kennen wir nicht nur die gesundheitlichen Einschränkungen, sondern auch die Lebensumstände unserer Patienten. Im Hausbesuch ist es uns nun endlich auch möglich, die Patienten zu impfen, die kein Impfzentrum aufsuchen können“, benennt der Mediziner einen wichtigen Aspekt. Nachdem am Donnerstag 30 Patienten in der Praxis vor Ort eine Impfung erhielten, sind die Impfdosen in dieser Woche für Hausarzt-Patienten vorgesehen, heißt es in der Pressemeldung weiter.

Der organisatorische Aufwand für die Hausarztpraxen ist erheblich. Sie melden die erfolgte Impfung an das Impfportal der Kassenärztlichen Vereinigung. Damit soll die Lieferung der Zweitimpfung sichergestellt sein.

Von LVZ