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Altenburg Ewa prüft Leitungen in Altenburg per Drohne
Region Altenburg Ewa prüft Leitungen in Altenburg per Drohne
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20:01 14.02.2020
Die Ewa lässt in den kommenden Wochen – wie hier bereits 2017 – ihr Fernwärmenetz per Drohne überprüfen. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Die Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa) prüft in den nächsten Wochen wieder ihr Fernwärmenetz aus der Luft. Ende Februar oder im März werde der Zustand der Leitungen in Altenburg-Nord und Südost durch Thermografieaufnahmen bewertet, teilt die Ewa mit. „Erstmals haben wir diese Technik im November 2017 erfolgreich angewendet“, berichtet eine Ewa-Sprecherin.

Drohne erkundet Netz

Die Aufnahmen erfolgen durch Befliegung mit einer Drohne mit integrierter Wärmebildkamera durch die Firma Branding Energy. Zeitgleich begehen Ewa-Mitarbeiter des Bereiches Fernwärme die entsprechenden Netzabschnitte. Die nötige Fluggenehmigung habe der Dienstleister eingeholt. Die Thermografie liefert Informationen über den Zustand der Leitungen anhand der Temperaturabstrahlung an der Oberfläche. Diese geben gleichzeitig Auskunft über den Zustand der Isolierungen. Angewendet wird dieses Verfahren für ober- als auch für unterirdische Leitungsabschnitte.

Rahmen bewusst weit gesteckt

Der Drohnenflug sei immer abhängig von der Wetterlage. Es müsse windstill sein, auf der Erdoberfläche dürfe kein Schnee liegen und die Temperaturen dürfen nicht über 5 Grad Celsius steigen. Deshalb wurde auch der zeitliche Rahmen für die Durchführung so weit gesteckt.

Die Ewa besitzt ein weit verzweigtes Fernwärmenetz in den Altenburger Stadtteilen Südost und Nord, das regelmäßig gewartet werden muss. „Schad- und Schwachstellen, die Wärmeverluste nach sich ziehen, müssen schnell aufgedeckt und umgehend behoben werden“, erklärt die Sprecherin.

Von OVZ

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