Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Feuerwehrnachwuchs trotzt in Pahna miesem Wetter
Region Altenburg Feuerwehrnachwuchs trotzt in Pahna miesem Wetter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:28 24.06.2018
Beim Zeltlager der Kreisfeuerwehren in Pahna müssen die Teams, wie hier das aus Lehndorf, auf Zeit eine Bockleiter bauen. Quelle: Mario Jahn
Pahna

Eine regelrechte Zeltstadt war in der zurückliegenden Woche im Seecamping Pahna aus dem Boden geschossen. Helfer diverser Freiwilliger Feuerwehren und aus den Bauhöfen der Pleißenaue, aus Ponitz sowie Nobitz errichteten seit Mittwoch 36 Mannschaftszelte, die ab Freitag mit Leben erfüllt wurden. Denn für das Wochenende zogen dort 476 Kinder und Jugendliche aus 23 Nachwuchswehren des Kreises sowie der Nachwuchs des Technischen Hilfswerkes aus Altenburg mitsamt Betreuern ein.

Kurzfristige Absagen verhindern Teilnehmerrekord

Bei der 21. Auflage des Kreiszeltlagers sollte eigentlich erstmals die magische Zahl von 500 Teilnehmern durchbrochen werden. „Leider gab es kurzfristig einige Absagen wegen Krankheit“, meinte Kreisjugendwart Stephan Penndorf, der mit dem Verlauf und der Resonanz dennoch zufrieden war. „Insgesamt hat alles toll geklappt, auch wenn das Wetter mit Wind und Regen alles andere als ideal war. Aber die Kinder haben sich davon nicht die Laune verderben lassen.“

Wohl auch, weil die knapp drei Tage mit Programm ziemlich voll gepackt waren. Eine Nachtwanderung ersetzte das wegen der Nässe ausfallende Lagerfeuer und der traditionelle Kreiswettbewerb, bei dem die Mädchen und Jungen zeigen können, was sie das Jahr über gelernt haben, verlief reibungslos.

Lehndorf stellt fast zehn Prozent der Aktiven

Gleich mit 40 Teilnehmern war die Lehndofer Jugendwartin Steffi Heidel in Pahna. „Das war wieder einmal für alle, egal ob Nachwuchs oder Erwachsener ein tolles Erlebnis und hat viel Spaß gemacht. Und wir Großen haben bei den Kindern für viel Spaß gesorgt, als wir uns beispielsweise selber mit einer Mannschaft bei der Gruppenstafette ausprobiert haben“, meinte sie. Schon kommenden Sonntag werden Heidel und Co. erneut in Pahna Station machen. Denn dann beginnt an gleicher Stelle das Landesjugendzeltlager. „Da haben wir aber nur 18 statt 40 Kinder und Jugendlichen mit, die sich alle schon jetzt sehr drauf freuen.“

Stammgast ist auch das THW. „Wir sind mit unserem Abschneiden doch recht zufrieden“, so Jugendbetreuer Christian Dietze. Besonders habe seinen Schützlingen jene Station der Altenburger Berufsfeuerwehr gefallen, die erstmals aufgebaut war und bei der Teamgeist gefragt war. In einem Hindernisparcours musste dort eine vermisste Person gemeinsam gerettet werden.

Großer Jubel über Podestplätze

Am Sonntag fieberte dann die ganze Schar kleiner roter und blauer Helfer der obligatorischen Siegerehrung entgegen. „Wir sind alle schon gespannt, weil das immer ein bis zuletzt wohl gehütetes Geheimnis war, wer wo einkommt und wer es auf das Podest geschafft hat“, meinte Penndorf, dem bis dahin über die Resultate kein Sterbenswörtchen zu entlocken war. Umso größer dann der Jubel unter den besten. Jetzt können die Ferien getrost kommen – oder eben das Landeszeltlager, bei dem sich viele wiedersehen.

Ergebnisse: Kreispokal, AK I (6 bis 9 Jahre): 1. Starkenberg, 2. Meuselwitz, 3. Lehndorf I; AK II (10 bis 13 Jahre): 1. Dobitschen/Lumpzig/Göhren, Rositz, 3. Lödla/Kriebitzsch; AK III (14 bis 18 Jahre): 1. Dobitschen/Lumpzig/Göhren, 2. Altkirchen I, 3. Gößnitz. Gruppenstafette (10 bis 13 Jahre): 1. Lehndorf/Wilchwitz III, 2. Lehndorf II, 3. Starkenberg; (14 bis 18 Jahre): 1. Altkirchen, 2. Großstöbnitz I, 3. Dobitschen/Göhren/Lumpzig.

Von Jörg Wolf

Für einen Rettungseinsatz der besonderen Art hat am Sonntagmorgen ein hungriger Betrunkener in Altenburg gesorgt. Der 27-Jährige war aufgrund seines Alkoholkonsums eingeschlafen und hat die Pizza im Ofen vergessen.

24.06.2018

Eine defekte Leitung und der dadurch ausgetretene Diesel eines LKW haben am Sonnabend in Schmölln für Aufregung gesorgt. Gleich mehrfach mussten Polizei und Rettungskräfte ausrücken.

24.06.2018

Im Altenburger Land kommt es thüringenweit besonders oft zu Starkregen. Wie aus Daten des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht, ist dabei Gößnitz die Hochburg für heftige Niederschläge. Aber auch andere Orte im Kreis landen landesweit vorn.

27.06.2018