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Altenburg Finale der Kreisjugendspiele im Altenburger Land
Region Altenburg Finale der Kreisjugendspiele im Altenburger Land
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17:10 20.12.2017
KSB-Vorsitzender Hendrik Baum gratuliert der jüngsten Teilnehmerin: Marie Sparwald, inzwischen 5. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Es hätte die umfangreichste Preisverleihung dieses Jahres werden können: 277 Goldmedaillen, 235-mal Silber, 211-mal Bronze. Die Kreisjugendspiele, die in diesem Jahr erstmals seit 2003 wieder stattfanden, haben Preisträger in hallenfüllender Zahl hervorgebracht. Doch das zu würdigen, gelingt auch ohne Siegertreppchen. Der Kreissportbund schaute am Dienstagabend – zur großen Abschlussveranstaltung im Altenburger Logenhaus – nicht allein aufs Edelmetall, sondern lud jene ein, deren Leistungen etwas aus dem Rahmen gefallen waren. Denn so war sie erst recht greifbar, die große Bandbreite an Teilnehmern und Erfolgen beim wiederbelebten Sportereignis im Altenburger Land.

Rund 600 Kinder und Jugendliche hatten sich zwischen Sommer und Dezember beteiligt, maßen sich bei elf Wettbewerben in neun Sportarten. Darunter Steppkes wie die Marie Sparwald, zum Zeitpunkt des Wettkampfes gerade mal vier Jahre alt. Die Kleine trainiert seit mehr als einem Jahr beim Shotokan-Karate-Dojo „Sakura“ Meuselwitz, einem der erfolgreichsten Karatevereine Thüringens. Grund genug für den KSB-Vorsitzenden Hendrik Baum, sie am Dienstag auf die Bühne zu holen. Ebenso Jessica Schramm und Nico Arndt, die im Tischtennis jeweils vier Podestplatzierungen holten, die weibliche U16-Mannschaft des VCA, in der aktuellen Saison weiterhin ungeschlagen, aber auch Tim Neuber, den erfolgreichsten Teilnehmer in der Kategorie Schulsport AG. Und viele weitere, bis die Bühne an die Grenzen stieß.

„Es geht ja bei den Kreisjugendspielen nicht nur darum, die Besten zu ermitteln, sondern auch Nachwuchs zu gewinnen“, erklärte KSB-Vereinsberater Ulf Schnerrer. Was offenkundig gelungen ist, zu erkennen an Sportlern wie Anna Sophia Sievers, die als Nicht-Aktive im Tischtennis sowohl bei den B- wie auch bei den A-Schülern im Einzel und im Doppel siegte und sich aus dem Stand für die Landesmeisterschaft qualifizierte, wo sie für den TSV 1876 Nobitz antritt. Oder den zehnjährigen Paul Kitzmann, der zwar schon Erfahrungen in Tischtennis, Judo und Fußball hatte, aber sich erstmals im Radball ausprobierte. „Ich konnte mal testen, auf dem Rad zu stehen oder den Ball zu schießen. Und es hat Spaß gemacht“, erzählte der Altenburger Viertklässler. Jetzt trainiert er in Ehrenberg wöchentlich.

Den organisierten Sport stärker in den Alltag der Schüler zu bringen, Lust zu machen auf Wettbewerbe und Vereinsleben – das war ein Ziel der Kreisjugendspiele. „Wir haben da noch Potenzial“, formulierte Hendrik Baum behutsam – sowohl bei den Teilnehmerzahlen als auch bei der Unterstützung der Schulen. „Es gab noch Startschwierigkeiten, auch hinsichtlich der Abstimmung der Wettbewerbstermine.“

Doch nächstes Jahr gibt’s die Chance, es noch besser zu machen. Denn die wichtigste Nachricht des Dienstagabends lautete: Die Finanzierung der Kreisjugendspiele ist auch für 2018 gesichert. Die Hauptgeldgeber – Landessportbund, Sparkasse und Klinikum Altenburger Land – sind wieder mit am Start. „Und es gibt bereits Vereinszusagen für vier zusätzliche Sportarten“, fügte Baum hinzu. 2018 stehen neben Fechten, Ringen, Judo, Karate, Radball, Schach, Volleyball, Tischtennis und Leichtathletik auch Kegeln, Fußball, Basketball und Geräteturnen auf der Liste.

Von Kay Würker

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